Bei Thekreisa-TV stimmt der Spaßfaktor
Bild: D. Reimann
Besonders spannend war es für die Zuschauer, der Aufzeichnung des neuen Thekreisa-Tatorts beizuwohnen.
Bild: D. Reimann

 Da der Sender von Frauen für Frauen und alle, die Frauen lieben, konzipiert wurde, hatte sich auch zahlreiches weibliches Publikum versammelt, um sich die einzelnen TV-Sendungen einmal näher anzuschauen. Thekreisa- TV, das zeichnet sich aus durch „Aktualität und Kuriosität“. „Wir berichten, bevor wir recherchieren“, so die Marschrichtung, die, was den Spaßfaktor angeht, voll ins Schwarze trifft.

Immer wieder wurden die Darbietungen der elf Darstellerinnen des Theaterkreises der KFD durch Szenenapplaus und lautes Gelächter unterbrochen. Verwirrte Walker am Feldmarksee, eine kreative Art der Kreisverkehrsfinanzierung sowie Verbrechen an Topfblumen – der Saal brüllte nicht nur bei den Thekreisa-Njus vor Lachen. Auch High-Tech-Rollatoren und hawaianische Göttergrüße trieben den Anwesenden die Lachtränen in die Augen. Mehr soll an dieser Stelle jedoch nicht verraten werden, gibt es doch für neugierige Fernsehzuschauer noch die Gelegenheit, dem jungen Sender seine Aufwartung zu machen und ein überaus buntes und amüsantes Programm zu genießen.

Für die Donnerstagsvorstellung, die um 14.30 Uhr beginnt, sowie die Freitagsnummer ab 19 Uhr sind noch Restkarten an der Abendkasse erhältlich. Ein Besuch lohnt sich allemal, präsentiert sich doch die Darstellerriege in allerbester Spiellaune. Dazu gehören Thea Dietz, Anne Austermann und Margret Fischer genauso wie Annett Haufe, Marion Fischer, Petra Kortenbreer, Marianne Sökeland, Gitte Strotmann, Renate Schräer und Helga Topheide, die dem Theaterkreis bereits seit 44 Jahren angehört. Der Dank der Teamsprecherin Erika Ruhe gilt aber auch Ulla Ringemann, die das Thekreisa-Fernsehballett trainiert hat, Kurt Köppert, der für den Ton und die Technik zuständig war sowie Hermann Dietz, der den Bereich Bühnenbau, Foto und Film betreut. Das Team präsentierte sich top eingespielt, und so gab es trotz der Live-Show keine Pannen oder Störungen. Nur die Sendezeit, die wurde dann doch ein wenig überzogen. Das lag jedoch weniger an technischen Modalitäten, sondern vielmehr an dem großen Applaus und den zahlreichen Vorhängen, die das begeisterte Publikum am Ende von den Hobbyschauspielerinnen forderte. So macht Fernsehen Spaß.

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