Chor-AG: Einmal Weltall und zurück
Bild: D. Reimann
Wunderschön anzusehen und anzuhören war der Chor des Musicals. Mit Liedern begleiteten die Kinder das Geschehen auf der Bühne.
Bild: D. Reimann

In wenigen Augenblicken startet das Musical „Das Leben im All“, das Christiane Brenne bereits seit einem halben Jahr mit der Chor-AG der Nikolausschule einstudiert hat. Und da kommt die Chorleiterin auch schon um die Ecke. Im Gefolge 20 Kinder, allesamt wunderschön anzusehen mit einem leuchtenden Lichterkranz auf dem Kopf. Diese Kinder sind der Chor, sie singen zum und mit dem Geschehen auf der Bühne Lieder, wie „das Leben im All ist heftig und prall“. Wie sehr es hier zur Sache geht, das erfahren die Zuschauer im Verlauf des Stücks von allein. Da gibt es beispielsweise das schwarze Loch, formidabel und höchst überzeugend in Szene gesetzt von Cora Horstmann, die auch stimmlich zu überzeugen weiß. Das schwarze Loch würde am liebsten alle Meteore, Sternschnuppen und Kometen auf einmal verschlingen. Zunächst einmal stiehlt sie aber Pluto eine Kristallkugel. Ein wertvolles Geschenk, das Opa Galaxos dem Planeten kurz vor seinem Erlöschen höchstpersönlich übergeben hatte. So ein dreistes Vorgehen ist nicht hinzunehmen. Mit vereinten Kräften überlisten die Planeten das Schwarze Loch, dem am Ende gar nichts anderes übrig bleibt, als klein beizugeben. Vor lauter Freude über den glücklichen Ausgang zeichnen die Himmelskörper den Erdenmenschen wunderschöne Sternbilder an den Himmel.

Geht nicht, gibt´s nicht

So in Kürze der Inhalt des Musicals, an dem 40 Kinder beteiligt waren. Wie Christiane Brenne berichtete, habe der Chor noch einmal ordentlich zugelegt, als das Musical-Projekt angestoßen wurde. Intensive Probewochen folgten. Diese Anstrengung hat sich am Ende aber gelohnt und wurde auch dementsprechend belohnt: Die Karten für die drei Vorstellungen gingen weg wie warme Semmeln. So konnten sich Brenne und ihre Musical-Darsteller am Ende über ein dreimal ausverkauftes Haus und über donnernden Applaus freuen. Aber auch die Zusammenarbeit mit der Schule sei beispielhaft gewesen. „Insbesondere Manfred Ackermann stand uns immer zur Seite. Ein ,Geht nicht‘ gab es bei ihm nicht“, so Brenne. Diese ließ während der Pause eine Spendenbox herumgehen. Gemeinsam mit dem Erlös aus den Kartenverkäufen möchte sie ein E-Piano für die Chor-AG der Schule anschaffen. Im Einsatz für den guten Zweck war auch der Förderverein der Nikolausschule. In den neuen Schulshirts gewandet, verkauften Lukas Klein und sein Team Waffeln, Lebkuchen und Getränke. Wie der Vorsitzende des Fördervereins verriet, fließen die Erlöse aus dem Pausenverkauf komplett in das fürs kommende Jahr geplante Zirkusprojekt ein.

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