DLRG schiebt in der Feldmark Überstunden
Auch bei Großveranstaltungen im Einsatz: Ohne das ehrenamtliche Engagement der DLRGler würde der traditionelle Sassenberger Triathlon am Sonntag, 5. August, ins Wasser fallen.

Die Retter nennen ein Rekord nach dem anderen. „Es wurde bereits jetzt mehr als 1100 Stunden ehrenamtlicher Wasserrettungsdienst am Feldmarksee geleistet. Das sind doppelt so viel wie 2017“, sagt Marc Metten, der die Öffentlichkeitsarbeit bei der DLRG verantwortet, und ergänzt: „Und der August kommt erst noch.“ Das vergangene Jahr, das mit viel Regen und niedrigen Temperaturen wohl kaum als Sonnenjahr gewertet werden darf, schoben die DLRGler lediglich 540 Stunden am Feldmarksee Dienst. „Jetzt haben wir bereits mehr als das Doppelte und ein Ende ist nicht in Sicht“, verkündete Rettungswart Stefan Krause. Auch im Vergleich mitt den vergangenen vier Jahren hat die Ortsgruppe Sassenberg die Zahlen sämtlichst überschritten. „Der Sommer 2015 war gut, da haben wir mehr als 900 Stunden gehabt, aber dieses Jahr ist nicht vergleichbar“, zieht Krause eine Zwischenbilanz. Guter Sommer freut die Bürger und Badegäste. Er sorgt auf der anderen Seite aber auch für einen Engpass bei Helfern, weil die Ehrenamtlichen zeitlich mehr gefordert werden. „Wir haben einen großen Aktivenstamm in Sassenberg und setzten auch DLRG-Retter aus Nachbarortsgruppen ein“, betont Krause. Für so viele Stunden, wie in der laufenden Saison geleistet werden müssen, sei es eine Herkulesaufgabe, ausreichend Rettungsschwimmer zu rekrutieren, verweist Metten auf ein Personalproblem. Aktuell gelingt es, das Strandbad in der Feldmark mit Rettern durchgehend auszustatten. „Gerade mit Blick auf die kommenden Jahre, würde es uns gut tun, über eine größere Anzahl an Helfern verfügen zu können“, ist Krause sicher. Der Rettungswart geht einen Schritt weiter und bezeichnet das Engagement als „tolle Aufgaben für jede Generation“. Nicht nur Schüler und Studenten seien beim Dienst am Nächsten gefordert. Wer Interesse hat, sich bei der DLRG zu engagieren, kann sich bei den Wasserrettern melden. Neben dem Dienst am Feldmarksee sind Ehrenamtliche auch in vielen anderen Bereichen zu finden. „Herzstück unserer Arbeit ist die Schwimmausbildung an den Trainingsabenden am Montag, Freitag und Samstag“, erläutert Pressesprecher Marc Metten, „an diesen Abenden wird auch die grundlegende Rettungsschwimmausbildung durchgeführt.“ Darüber hinaus werden weitere Kurse und Lehrgänge angeboten, sodass am Ende ein Bootsführerschein oder Tauchschein absolviert werden kann – und für Interessierte, die sich nicht im Einsatzbereich sehen, sind Ausbilder- und Trainerausbildungen möglich.

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