Der gute Geist des Heimathauses
Die Pflege der Grünanlagen rund um das Heimathaus ist für den Füchtorfer Ehrensache. Täglich ist er mit der Harke in der Hand zu sehen.

 „Ich bin Mädchen für alles, und das bin ich gern“, sagt Johann Fugel. Es vergeht kein Tag, an dem er nicht im und rund um das Heimathaus nach dem Rechten sieht. Wenn Veranstaltungen anstehen, ist er der erste Ansprechpartner, er schließt das Haus auf und wieder zu und sorgt dafür, dass alles blitzeblank ist. Und das nicht nur im Haus, auch in den Außenanlagen sieht man ihn.

Täglich macht Fugel seine Runde um das kleine Fachwerkgebäude. „Die Abfalleimer am neuen Brunnen sind jeden Tag voll“, weiß der umtriebige Füchtorfer. Was davon zeugt, dass dort viele Menschen Rast machen, wenn sie einen Spaziergang durch das Dorf unternehmen. Von Fahrradgruppen wird die Stelle ebenfalls gern für Pausen genutzt. Allerdings findet Fugel auch immer wieder Unrat und vor allem leere Flaschen hinter dem Gebäude, und das gefällt ihm gar nicht.

Dass in den Abendstunden auch junge Menschen den Platz um den Brunnen als Treffpunkt nutzen, findet er prinzipiell nicht schlimm. „Leider sind es aber gerade diese, die den meisten Unrat, und vor allem häufig Glasscherben, liegenlassen“, bedauert Johann Fugel. Nicht nur für das Heimathaus fühlt er sich verantwortlich, auch die Boule-Bahn nebenan liegt ihm am Herzen.

„Die Bahn ist sozusagen mein Baby“, sagt Fugel. Von der Planung bis zum Bau hatte der Ruheständler, der zudem noch Vorsitzender der Kameradschaft ehemaliger Soldaten ist, die Fäden in der Hand. Entstanden ist die Bahn aus der Idee und dem Engagement der Kameradschaft ehemaliger Soldaten. Im Juni vorigen Jahres ist die Bahn eingeweiht worden, seitdem reißen die Nutzeranfragen bei Fugel nicht ab. Auch die für das Spiel notwendigen Boule-Kugeln gerne verleiht er gern

. Vor allen am sonnigen Tagen sind immer Spieler auf dem Platz zu sehen. Solche, die zufällig auf ihrer Fahrradtour dort Pause machen und diejenigen, die einen Boule-Nachmittag lange geplant haben. Wenn die Ehrenämter ihn nicht ganz in Anspruch nehmen und er nicht gerade mit seiner Frau Gisela einen Fahrradurlaub genießt, findet Johann Fugel Zeit für sein Hobby, der Ikonenmalerei.

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