Ein Dorf nimmt seine Zukunft in die Hand
Bild: Austrup
Spargelhäppchen Ende August: Da griffen die Jury-Mitglieder, allen voran Vorsitzende Annegret Dedden, gern zu. „Kiepenkerl“ Gregor Krützkamp bediente die Gäste auf dem Hof Droste.
Bild: Austrup

Es geht um Gold. Und es geht um die Teilnahme am Bundesentscheid im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“. Monatelang hatten sich die Füchtorfer auf dieses Ereignis vorbereitet, am Freitagmorgen war es soweit: Um Schlag 8.45 Uhr rollte der Bus mit Steinfurter Kennzeichen auf den Tie, 18 Jurymitglieder, Stifte und Klemmbretter in Händen, wachen Auges und offenen Ohrs entstiegen ihm.

 Füchtorf war das letzte Dorf auf ihrem Reiseplan, 49 weitere Kandidaten, allesamt Sieger ihrer Regionen, lagen schon hinter den Vertretern namhafter Organisatonen von der Landwirtschaftskammer NRW über das Amt für Landschafts- und Baukultur bis zum Westfälischen Heimatbund. Jedes einzelne Jurymitglied ist zuständig für ein anderes Bewertungskriterium. Es geht um Bereiche wie „soziales und kulturelles Leben“, „Grüngestaltung“ und „Dorf in der Landschaft“.

Einzige Vorgabe für die Kandidaten: Sie hatten exakt 120 Minuten Zeit, sich von der Schokoladenseite zu zeigen. Kein Wunder, dass Cheforganisator und Moderator Klaus Hölscher immer wieder auf die Uhr blickte. Würde der selbst gesteckte Zeitplan ausreichen, um all das zu zeigen, was Füchtorf und seine Zukunftsfähigkeit ausmacht?

Es wurde am Ende knapp, doch er sollte reichen. Und nicht nur das. Zum Schluss blieb sogar noch die Zeit für ein Stück Wappenkuchen auf Schloss Harkotten und besagtes positives Resümee der Chefin.

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