Eine Reise in die Vergangenheit
Bild: Veith
Auf dem Campingplatz Heidewald reihten sich am Samstag viele verschiedene Modelle von Reisemobilen, Caravans und Wohnwagen auf.
Bild: Veith

Am vergangenen Samstag konnten Interessierte beim Tag der offenen (Wohnwagen-)Tür die mindestens 30 Jahre alten Oldie-Modelle auf dem Campingplatz Heidewald bestaunen.

Mit viel Leidenschaft haben die Mitglieder ihre Gespanne aufgebaut

Mit viel Leidenschaft haben die Mitglieder des Camping-Oldie-Clubs (COC) ihre Gespanne für das diesjährige Herbsttreffen des Vereins aufgebaut und dekoriert. Neben Lichterketten und Lampions finden sich auch alte Radios und Campingausrüstungen.

Die meisten sind extra mit einem Oldtimer zu dem Treffen gefahren, um eine authentische Atmosphäre zu schaffen. „Jedes Treffen ist wie eine kleine Zeitreise, und jeder trägt mit seinem Gespann dazu bei“, verrät Mitorganisator und Vereinsmitglied Paul Hartmann. Die rund 100 Besucher werfen selbst einen Blick in die Camping-Oldies und begutachten die minimalistische Ausstattung. Auf einem kleinen Steckbrief stehen die wichtigsten Eckdaten rund um Namen, Hersteller und Baujahr zum Nachlesen.

Herstellertypen und Modelle sind alte Schätze

Etwa 30 verschiedene Herstellertypen und Modelle, überwiegend aus den 1960er- und 1970er-Jahren, sind vom vergangenen Donnerstag bis Sonntag vertreten. „Wir bekommen auch immer mehr Zuwachs von Menschen mit den gleichem Interesse für Camping-Oldies“, sagt Hartmann.

Der Verein wurde im Jahr 1988 gegründet und hat seitdem begeisterte Mitglieder aus ganz Deutschland angezogen. Fünf Mal im Jahr veranstaltet der Verein ein solches Treffen in verschiedenen Städten Deutschlands. Auch auf der Caravan Salon, einer Wohnwagenmesse in Düsseldorf, ist der Verein vertreten, um für das Oldie-Camping zu begeistern. Das diesjährige Herbsttreffen in Sassenberg zieht auch Campingliebhaber aus Süddeutschland an.

„Jeder hier ist mit Begeisterung dabei“

Raymond Küster aus der Südpfalz stellt eines der ältesten Modelle auf dem Treffen vor: seinen Dethleffs Wohnwagen aus dem Jahr 1954. Er selbst ist seit 1990 Mitglied des COC und ist nach wie vor von der Gemeinschaft begeistert: „Jeder hier teilt dieselbe Leidenschaft und ist mit Begeisterung dabei. Auf solchen Treffen sieht man immer alte Bekannte wieder und verbringt ein paar schöne Tage zusammen.“

Auch Hartmann beschreibt den Verein als familiär. „Hier hat man eine Gemeinschaft, die sich untereinander hilft und gemütlich zusammensitzt“, begründet er, warum sich eine Reise in die Vergangenheit lohnt.

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