Einsatz gegen Schnee kostet Stadt Geld

Externe Firmen sowie Landwirte brachten den Schnee aus Sassenberg heraus. An den Straßenrändern hatten sich Berge gestapelt.

Bei den Massen und dem ständigen Schneefall waren die Mitarbeiter des Bauhofs machtlos. Deshalb entschied sich die Stadt Sassenberg, in erheblichem Umfang auf externe Dienstleister zurückzugreifen, die den Schnee aus der Stadt bringen. Ein Großteil der Massen wurde am Feldmarksee geparkt. Noch immer sind Reste auf dem Parkplatz zu sehen. 

Ein Teil der Landwirte hilft ehrenamtlich, andere stellen Aufwand in Rechnung

Nun hat die Stadt Sassenberg die Rechnungen der Räumdienste erhalten. 117.260 Euro kostet der Stadt der extreme Wintereinbruch. Bürgermeister Josef Uphoff hatte noch jüngst im Finanzausschuss erklärt, dass die Hilfe der externen Dienstleister nötig war. Jeder habe gesehen, mit was für Schneemassen der Bauhof es zu tun hatte. 

Gut nur, dass so viele Landwirte ehrenamtlich mit angepackt hatten und mit ihren Treckern dabei halfen, vor allem auch die kleinen Nebenstraßen freizuräumen. „Da sieht man mal, was für einen Zusammenhalt wir haben“, hatte Martin Lüffe, Leiter des Ordnungsamts, noch Mitte Februar auf „Glocke“-Anfrage gesagt. Ein Teil der Landwirte wurde von der Stadt beauftragt, Räumungsarbeiten durchzuführen. „Sie haben ihre Arbeitsstunden in Rechnung gestellt. Das ist völlig legitim“, sagte Bürgermeister Josef Uphoff.

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