Ersthelfer reagieren sicher richtig
Bild: Ebert
Für den Ernstfall gerüstet ist man jetzt im Rathaus. Darüber freuen sich Manfred Rickhoff (l.) und Bürgermeister Josef Uphoff.
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„Wir sorgen für ein Stück Infrastruktur im Gesundheitswesen“, sagte bei der Übergabe Manfred Rickhoff, RWE-Kommunalbetreuer. In den Genuss dieser 3500 Euro teuren Einzelspende kämen Kommunen auf Antrag, deren Energielieferant die RWE seien, berichtete Rickhoff. Wichtig sei, dass das Gerät von Laien problemlos eingesetzt werden könne, sagte Bürgermeister Josef Uphoff.

Das Notfallequipment könne im Ernstfall Leben retten. Hinter Glas befindet sich das technische Hilfsteil, das dem Anwender die einzelnen Behandlungsschritte quasi im Dialog einräumt. Eine Fehlbedienung sei unmöglich, konstatierte Rickhoff. Und das funktioniert so: Im Ernstfall entnimmt ein Ersthelfer den Defibrillator, der nach Inbetriebnahme eigenständig die Herzfrequenz misst. Gegebenenfalls versucht der Apparat, durch Stromstöße etwaigen Unregelmäßigkeiten entgegenzuwirken. Herzrhythmusstörungen und Herzflimmern sollen damit bei dem sich in Not befindlichen Bürger beendet werden.

Auch absolute Laien sind angeblich vor Fehlbedienungen geschützt. Das Gerät sei so konzipiert, sagen Rickhoff und Uphoff, dass durch den Einsatz des Defibrillators im Rathaus kein Schaden beim Patienten verursacht werden könne. Ein Elektroschock werde ausschließlich ausgelöst, sobald ein lebensbedrohliches Herzflimmern vorliege und vom Gerät als solches erkannt worden sei.

Zur Beruhigung trägt bei, dass ein akustisches Signal ausgelöst wird, sobald der Ersthelfer die Vitrine öffnet, um das Gerät zu entnehmen. „Der Ton alarmiert weitere Helfer in den Amtsstuben“, sagte Manfred Rickhoff.

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