FWG beantragt Verbot von Steingärten
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Kieselstein-Wüsten sollen in Sassenberg und Füchtorf verboten werden, wenn es nach der FWG geht.
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Denn: „Immer häufiger ziehen Hausbesitzer monotone Stein- und Schottergärten auf Kosten der Artenvielfalt und des Mikroklimas vielfältigen Grünflächen vor.“

FWG ist sich bewusst, dass niemand sich gern reglementieren lässt

Lediglich bestehende Schotter- und Steingärten sollen aus Rechtsschutzgründen Bestandsschutz haben. Zudem solle die Verwaltung beauftragt werden, mit dem Kreis eine Regelung zu finden, wie gegen Verstöße  des Gebots vorgegangen werden könne.

Zwar wisse die FWG, dass sich niemand gern reglementieren ließe. „Gerade Häuslebauer können von den Einschränkungen in Bebauungsplänen wie Neigung des Dachwinkels, Farbwahl der Dachziegel und dergleichen schon lange ein Lied singen.“

Ohne ein Verbot geht es nicht

Grundsätzlich aber ist sich die Fraktion sicher, dass im Hinblick auf die zunehmenden Stein- und Schotterwüsten in den Gärten nicht mehr ohne ein Verbot ginge, Grünflächen durchzusetzen.

„Natürlich sind wir uns darüber im Klaren, dass diese Festsetzung eine Einschränkung der persönlichen Freiheit der Garteneigentümer ist. Hierzu verweisen wir jedoch auf einen Auszug aus dem Paragraphen neun der Landesbauordnung NRW, in dem festgeschrieben ist, dass nicht-überbaute Flächen wasseraufnahmefähig zu belassen, zu begrünen und zu bepflanzen sind.“

Das Thema soll in einen der nächsten Ausschüsse auf die Tagesordnung gelangen und diskutiert werden.

Welche weiteren Anträge die FWG und die SPD eingereicht hat, lesen Sie in der „Glocke“ am Mittwoch.

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