Feuerwehr meistert den Sommertest
Bild: D. Reimann
Die Kräfte der Feuerwehr drangen zu Übungszwecken in das Betriebsgebäude vor und bargen insgesamt fünf Verletzte.
Bild: D. Reimann

 Die kurz zuvor zur Übung angerückte Feuerwehr muss sich auf die veränderte Lage einstellen, war doch bis dato lediglich bekannt, dass die Brandmeldeanlage des Möbeloberflächenherstellers Alarm geschlagen hat. Nachdem Einsatzleiter Matthias Freese die Gruppenführer über die Situation aufgeklärt hat, kommt Bewegung in die Truppe. Der Gruppenführer holt den Schlüssel aus dem Depot, mit dem die Türen zum Gebäude geöffnet werden können.

Fünf Verletzte

Nachdem der Schadensort durch einen Blick aufs Feuerwehrbedienfeld eingegrenzt werden konnte, informieren die Gruppenführer ihre Trupps und erteilen ihnen dementsprechende Arbeitsaufträge. Einige Feuerwehrmänner eilen mit Atemschutzmasken nach oben, um Marc Metten vom DLRG-Team Sassenberg, der ein Opfer mimt, zu retten. Wieder andere Feuerwehrmänner gehen in den verqualmten Keller. Dort finden sie vor dem Server Mettens Kollegen Stefan Pelster, der mit aufgemalten Brandverletzungen am Boden liegt. Im Kellergebäude finden die Feuerwehrmänner drei weitere Opfer, deren Rolle jedoch Puppen übernehmen. Nachdem diese „Verletzten“ nach draußen transportiert worden sind, werden sie von den Kameraden zur ärztlichen Versorgung zur Patientenablage, die auf dem Rasen eingerichtet ist, gebracht.

Überraschungen

Bei der Verletztenversorgung sind die Kollegen vom DRK gefordert. Wie Einsatzleiter Matthias Freese sagt, handle es sich bei der Übung des Löschzugs Sassenberg aufgrund der aufwändigen Lage und des Kräfteeinsatzes um eine echte sportliche Herausforderung. Ein besonderer Aspekt der Übung liege zudem darin, die Kooperation mit dem Rettungsdienst zu trainieren, Kräfte und Material zu bündeln, ergänzte Patrick Hillebrand. Der Sassenberger Löschzugführer hatte das Szenario gemeinsam mit Hauptbrandmeister Michael Krewerth und Brandmeister Andreas Rolke entwickelt. „Wir haben hier schon ein paar Überraschungen für die Kameraden eingebaut“, sagt Hillebrand.

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