Fleißige Helfer krempeln die Ärmel hoch
Bild: D. Reimann
Der dritte große Bauabschnitt des 1734 errichteten Zollhauses steht bevor. Damit geht die Restaurierung dem Ende entgegen.
Bild: D. Reimann

Mit einer Schaufel füllt er Malereimer um Malereimer, die die fleißigen Helfer anschließend in die verschiedenen Zimmer abtransportieren.

Monika Krimphoff und Carsten Walther sind im Nordanbau aktiv. Während Krimphoff die feucht-klebrige Lehmholzmasse hinter die Verschalung bringt, ist Kollege Walther dabei, die Bretter, die nicht mehr benötigt werden, abzuschrauben, um sie weiter höher wieder anzubringen, wo sie für weitere Stopfarbeiten benötigt werden. „Diese Arbeiten dienen der Isolierung“, erklärt Walther. Die Holz-Lehmmasse sei klimaneutral. Nach seinen Worten nimmt das Lehm-Holzgemisch Feuchtigkeit auf und gibt sie bei Bedarf ab, so dass im Raum stets eine passende Luftfeuchtigkeit herrscht.

Schaut man sich einmal um im Kaminzimmer, wo die Isolierung bereits nahezu vollständig angebracht ist, kann man ermessen, wieviel Stunden harter Fleißarbeit dort vonnöten gewesen sind. „Wir erledigen die Aufgaben, die wir erledigen können, die keine Fachkräfte benötigen“, erklärt Monika Krimphoff. Dr. Elisabeth Baxhenrich-Hartmann, Vorsitzende des Vereins Stadtprojekt, der sich die Restauration und Nutzung des Hauses auf die Fahnen geschrieben hat, ist dankbar für den Einsatz der Vereinsmitglieder. „Was hier bereits an Stunden freiwilliger Arbeit geleistet wurde, ist unglaublich“, freut sich die Vorsitzende über die tatkräftige Mitarbeiter.

Mehr dazu in der Samstagsausgabe der „Glocke“.

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