Füchtorf dankt den Ordensfrauen
Nach der festlichen Messe fanden sich die Ordensschwestern für ein Erinnerungsfoto auf den Stufen der Füchtorfer Pfarrkirche zusammen.  

  Bereits kurz nach Sonnenaufgang hatten sich die Bestwiger Schwestern in den Bulli gesetzt, um pünktlich in Füchtorf auf den Kirchenbänken Platz zu nehmen. Aus Münster, Vinnenberg und Heiligenstadt kamen weitere Schwestern – auch anderer Orden – um das Jubiläum der Schwestern der Maria Magdalena Postel in Füchtorf gebührend zu feiern. Jede mit der Kirche und den Schwestern verbundene Gruppe hatte eine Abordnung geschickt, und so war der Auszug nach der Messe bereits sehenswert. Der Kirchplatz füllte sich mit Gratulanten, und die Geduld der Schwestern wurde auf eine harte Probe gestellt, bis endlich die Fotos gemacht und der Empfang im Pfarrheim beginnen konnte. Mit Saft, Sekt und kleinen Häppchen wurden die vielen Gäste im Gemeindesaal willkommen geheißen. Pastor Norbert Ketteler, Pfarrer Andreas Rösner, Diakon Werner Fusenig und ‚das weltliche Oberhaupt‘, wie Ketteler Bürgermeister Josef Uphoff ankündigte, bedankten sich für die vielfältigen Arbeiten und das Leben der Schwestern in Füchtorf und Sassenberg. Abordnungen von der Bibliothek, dem Leprastrickkreis, den Kirchenvorständen und anderen Gruppen überbrachten ebenfalls Glückwünsche und Geschenke. Natürlich meldeten sich auch die Nachbarn zu Wort. Sie hatten als besonderen Gast einen Nachfahren des Dechanten Kondring eingeladen, den Ur-Neffen Franz Josef Kondring aus Vreden. Karl Heinz Rennemeier bedankte sich vor allem bei der aus Bestwig angereisten Provinzialoberin Schwester Benedicta für die wunderbare Zusammenarbeit, die maßgeblich seine Recherchen für die Ausstellung und die Festschrift vereinfacht hatte. So waren sich alle einig, dass die Schwestern über die 100 Jahre viel in Füchtorf und Sassenberg bewirkt haben und es trotz Nachwuchsmangel zwar nicht gesichert sei, dass es auch in den nächsten 100 Jahren noch Ordensschwestern in Füchtorf gäbe, es jedochauf jeden Fall zu wünschen wäre.

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