Füchtorfer Konzert in der Nachbarschaft
Bild: S. Austrup
Die Pfarrkirche St. Johannis in Glandorf bot einen angemessenen Rahmen für das harmonische Adventskonzert des Füchtorfer Musikvereins.
Bild: S. Austrup

 Sie bedankten sich für ein ausgewogenes Konzert, das vollgepackt war mit Advents- und Weihnachtsliedern, Chorälen und neu vertonten Liedern des Musikvereins aus Füchtorf. Gehen lassen wollte die Frauen und Männer aus Füchtorf niemand – nach der ersten Zugabe wurde eine weitere gefordert.

Gute Kooperation

Entstanden ist die Kooperation des Musikvereins Füchtorf und Pfarrer Ulrich Müller von der St.-Johannis-Kirche Glandorf durch die Trompeter Simon Gätker und Jan Böckenholt. Zu Beginn des Konzerts begrüßte Pfarrer Müller die Besucher in der Kirche.  Um allen einen Platz bieten zu können, mussten zahlreiche Bänke aus der Sakristei zugestellt werden. Dirigent Alexander Justus hatte die Auswahl der Musikstücke bekannter Komponisten dem Kirchenraum angepasst. Ludger Lietmann versprach: „Wir wollen Sie mit dieser Musik auf Weihnachten einstimmen.“ Lietmann führte die Zuhörer durch das Programm. Los ging’s mit dem Lied „Tochter Zion“. Das Adventslied „Tochter Zion, freue dich“ entstand in seiner jetzigen Form um 1820 in Erlangen. Es folgte der amerikanischen Klassiker „Go Tell It on the Mountain“, der von zahlreichen Künstlern aufgenommen worden ist. Die bekannteste Version stammt von Peter, Paul und Mary, die 1964 mit leicht verändertem Text Platz 13 in den Charts erreichten.

Liebe überdauert Zeit

Zwischen den Liedern sorgte Kassenwartin Ina Glanemann für Unterhaltung mit einer Adventsgeschichte, die den Titel „Das schönste Geschenk“ trug. Die Geschichte handelte vom Sinn und Unsinn der Geschenke zu Weihnachten. Einzig und allein die Liebe sei ein Geschenk, das die Zeit überdauere. Weiter ging es mit einem bunten Potpourri klassischer Weihnachtslieder wie „Stille Nacht“, „Oh du fröhliche“ und „Oh Tannenbaum“. Auch das erste Weihnachtslied im Weltraum, „Jingle Bells“ fehlte nicht. Am 16. Dezember 1965 hatten sich die Gemini-6-Astronauten Tom Stafford und Walter Schirra einen Scherz mit der Kontrollstation erlaubt und über ein Ufo berichtet, das komische Signale sende. Zu hören war die Melodie dieses Weihnachtslieds. Der Eintritt für das Konzert war frei, allerdings wurde gegen Ende um eine Spende für die Ausbildung der Musiker des Musikvereins gebeten sowie für die Obdachlosenhilfe Glandorf.

SOCIAL BOOKMARKS