Gartenfestival als Publikumsmagnet
Bild: Austrup
Die Installationen von Marion van der Sant, hier die Hundertjährige mit der Fragestellung „Zu welchem Lebensgefühl sage ich ja“?, regen zum Nachdenken an.
Bild: Austrup

Dass dabei auch die Geldbeutel der Besucher nicht verschlossen blieben, freute besonders auch Veranstalter Jan Siemsglüss, der berichten konnte, dass einige Käufer den einen oder anderen Aussteller „schon am Freitag überaus glücklich gemacht“ hätten.

Siemsglüss hatte darauf gesetzt, die Anbieter und Künstler von Skulpturen aus Holz, Eisen oder Holz, blühenden Stauden und Pflanzen, exklusiven Accessoires, antiker und moderner Möbel und Köstlichkeiten aus der Natur trotz des Erfolgs im vorigen Jahr nicht komplett gleich zu lassen, sondern „das Angebot durchaus zu würfeln und neben bewährten Ständen immer wieder auch neue zu platzieren.“

Auch die Aktionskünstlerin Marion van der Sant mit ihren Objekten, die nicht käuflich sind, aber zum Nachdenken über das eigene Leben und dessen Sinn anregen wollen, erfreute sich regen Zuspruchs. Immer wieder wandten sich Gäste an sie, um sich die Werke interpretieren zulassen.

Wer nebenbei ein wenig schlemmen wollte, konnte neben den gängigen Pommes samt Bratwurst original Tiroler Käse, Speck und Kaminwurzen ebenso probieren wie Crêpes, „Wappenkuchen“ und edle Weine aus aller Anbauer Länder.

Neben schönen und nützlichen Dingen, die Garten und Heim erst richtig zur Geltung bringen, tummelten sich ebenso Anbieter von Sonnensegeln, Würzmischungen, Schmuck und Patchwork-Arbeiten; eine bunte Mischung also, die für jeden Geschmack das Passende bereithielt. Gleichzeitig fungiert so ein Gartenfestival natürlich auch als Ort der Begegnung, an dem man immer wieder Bekannte traf, die die gleichen Interessen haben. Und so sah man allenthalben kleine Menschentrauben zusammenstehen und erfreut ausrufen: „Euch habe ich ja lange nicht gesehen.“ Und so wird es sicher auch im kommenden Jahr sein.

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