Gewonnen hat, wer ankommt
Bild: D. Reimann
Punkt 10 Uhr stiegen die Schüler für die erste Disziplin des Triathlons ins Becken des Freibads.
Bild: D. Reimann

 Aufgeregt schnatternd sitzen die Schüler der 3b der Nikolausschule um kurz vor zehn Uhr am Beckenrand und lassen ihre Beine im Wasser baumeln. „Noch zwei Minuten“, gibt Dirk Knappheide, der das Schwimmen beim Schultriathlon seit drei Jahren betreut, das noch verbleibende Zeitfenster bis zum Start vor. Als die Uhr nur noch zehn Sekunden anzeigt, zählen alle gemeinsam rückwärts. Bei Null springen die Kinder voller Motivation ins Wasser, um die erste Disziplin, das 50 Meter Schwimmen, zu absolvieren. „Lasst euch ruhig Zeit, wichtig ist nur, dass ihr am Ende ankommt“, gibt ihnen Knappheide, selbst leidenschaftlicher Triathlet, mit auf die Schwimmbahn. Denn nicht die zeitliche Leistung steht beim Schultriathlon im Vordergrund, sondern einzig und allein, das Ziel im Auge zu haben und es auch zu erreichen. Am besten noch angefeuert von den Mitschülern, die keine Konkurrenten, sondern Mitstreiter sind. „Der Triathlon ist eine tolle Idee“, befindet Maria Erdmann, Schulleiterin der Johannesschule. „Die Kinder werden an den Sport herangeführt und lernen gleichzeitig die heimischen Gefilde kennen“, so Erdmann, die sich damit auf die 2,4 Kilometer lange Fahrradstrecke, die durch den Brook führte, bezieht. Stefanie Dilla-Kell pflichtete ihrer Amtskollegin gerne bei. „Es ist wichtig, die Kinder zur Bewegung zu animieren“. Für sie ist das Gelände ideal und wie Maria Erdmann freut sie sich insbesondere über die „total motivierten“ und aufgeregten Kinder.

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