Investitionen und aggressive Preispolitik 
Bild: Austrup
Auch von außen ist der Explorer 720 ein Hingucker. LMC-Geschäftsführer Markus Winter präsentierte gestern in Bad Rothenfelde die neuesten Modelle.
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 Wie Geschäftsführer Markus Winter gestern im Rahmen der Modellpräsentation 2013 im Bad Rothenfelder Campotel sagte, peilt das Unternehmen mit seinen beiden Marken LMC und TEC für das Jahr 2013 eine Umsatzsteigerung um gut zehn Prozent von 97 Millionen auf 110 Millionen Euro an. Die Zahl der produzierten Einheiten soll von 1413 auf 1577 steigen.

Bis zum kommenden Jahr sollen dazu bis zu drei Millionen Euro in neue Maschinen und Anlagen, 600 000 Euro in eine Chassis-Vorbereitungshalle sowie 150 000 Euro in weitere Büroräume investiert werden. Sechs weitere Stellplätze für Reisemobile direkt am Werk werden zudem ab 2013 für die Kundschaft bereitstehen. „So umfangreich haben wir in den vorigen zehn Jahren nicht investiert“, so Winter.

 Hintergrund sind nicht zuletzt erfreuliche Verkaufszahlen. Im laufenden Geschäftsjahr werden auf dem deutschen Markt voraussichtlich 3,3 Prozent mehr LMC- und TEC-Caravans und Reisemobile mehr verkauft als ein Jahr zuvor. In Schweden und Norwegen beträgt der Zuwachs sogar 15 Prozent, in Finnland immerhin noch sieben Prozent.

Der generelle Trend, so Winter, gehe dabei in Richtung Motorcaravan, erstmals seien im vorigen Jahr europaweit mehr Reisemobile als Wohnwagen verkauft worden. Der anspruchsvollen Kundschaft bieten LMC und TEC jetzt erstmals auch in der Mittelklasse die Longlife-Technologie  an, die bisher nur hochpreisigen Spitzenmodellen vorbehalten war. Der Verzicht auf Holzaufbauten geht aber nicht zu Lasten des Gewichts, auch Longlife-Fahrzeuge halten sich an die 3,5-Tonnen-Führerscheingrenze.

Trotz stark steigender Löhne, die auch die Preise von Zulieferern in die Höhe schnellen lassen, setzt LMC auf stabile bis sinkende Preise. Insgesamt sollen die Caravans des Modelljahrs 2013 um 1,2 Prozent im Preis gesenkt werden, Reisemobile sogar um 2,3 Prozent. „Wir wollen Umsatz und Stückzahlen erhöhen, da müssen wir aggressiv an den Markt herangehen,“ ist sich Winter sicher.

 Technische und optische Verbesserungen bei allen Modellen wie beispielsweise schlüssige Badtüren und fließende Raumübergänge im Flaggschiff Explorer 720 oder neue Haltegurte, die es bis zu vier Personen erlauben, in der Rundecke Platz zu nehmen, tun ein übriges, um Kundenwünsche zu erfüllen. und auch kleine „Geschenke“ wie ein beleuchtetes Paneel über dem Eingang erhalten die Freundschaft.

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