Jessica Blüthgen greift nach Fuchsschwanz
Bild: Baumjohann
Auf einer Wiese am Raiffeisenmarkt fand die wilde Jagd nach dem Fuchsschwanz statt. Zahlreiche Zuschauer verfolgten das Spektakel.
Bild: Baumjohann

 Mit dabei waren nicht nur Sassenberger, sondern auch Reiter aus den umliegenden Orten sowie sechs Kutschen.

Länger als 20 Kilometer war die Geländestrecke, die die Pferdefreunde gemeinsam angingen. Eine Strecke, die zahlreiche freiwillige Helfer in der vergangenen Woche für den gemeinschaftlichen Ausritt vorbereitet hatten, wie Julia Vinke weiß. „Die Wege mussten freigeschnitten und Hindernisse aufgebaut werden“, erklärte sie. Aber nicht für alle Teilnehmer des Ausritts führte die Strecke über die Hindernisse: „Wir sind mit einem springenden, einem nicht springenden Feld sowie einer ruhigen Runde für junge oder alte Pferde sowie Reitanfänger unterwegs“, sagte Vinke. Zu den Pausen kamen dann aber alle Reiter zusammen – beispielsweise mittags in der Sandkuhle von Paul Westlinning Sandkuhle.

Nach dem gemeinsamen Ausritt rund um die Hesselstadt stand am Raiffeisenmarkt dann die traditionelle Fuchsjagd auf dem Programm. Die Titelträger des Vorjahrs bekamen den Fuchsschwanz an die Schulter geheftet und los ging die wilde Jagd über die Wiese. Die Hatz wurde von zahlreichen Besuchern verfolgt und mit Applaus belohnt. In insgesamt drei Runden wurden die neuen Fuchsmajore ermittelt. Bei den Ponyreitern sicherte sich Theresa Micke den Titel der Fuchsmajorin. Bei den Gastreitern gelang Larissa Heine die Titelverteidigung. Neue Sassenberger Fuchsmajorin wurde schließlich Jessica Blüthgen, die damit die Nachfolge von Julia Ostlinning antritt. Begleitet wurden die Fuchsjagden durch die passenden Signale der Jagdhornbläser.

Nach den Fuchsjagden stand noch ein gemeinsames Reiterspiel auf dem Programm, bevor sich alle Teilnehmer beim Ritt durch das am eigens aufgebauten Galgentor kleine Geschenke sichern konnten. Auf den Galgensprung, den man in den vergangenen Jahren aufgebaut hatte, wurde in diesem Jahr verzichtet: „Durch das Galgentor haben auch die Reiter, die nicht springen, die Möglichkeit, einen Preis zu ergattern“, erklärte Julia Vinke die Neuerung. Am Rande des Geschehens konnten sich die Zuschauer mit Waffeln und kühlen Getränken oder Kaffee und Kuchen stärken. Einen großen Dank richteten die Reiterkameraden um Julia Vinke und Christian Rath an den Raiffeisenmarkt für die Gastfreundschaft.

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