Kindergärten haben noch Plätze frei
Bild: S. Austrup
Den Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz in den Tagesstätten ab August 2013 kann die Stadt Sassenberg erfüllen. Dafür sorgen sieben Tagesstätten, in denen vom Kleinkind bis zum angehenden Grundschüler jeder Steppke aus Sassenberg und Füchtorf betreut werden kann. Das Bild zeigt spielende Kinder in der „Wichtelstube“ der Kindertagesstätte „Abenteuerland“.
Bild: S. Austrup

Bislang haben Mütter und Väter von 122 Jungen und Mädchen für das kommende Kindergartenjahr einen Betreuungsbedarf angemeldet, 82 davon in und für Sassenberg und 40 im Ortsteil Füchtorf.

 Wie Bürgermeister Josef Uphoff am Donnerstag im Rahmen der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses erläuterte, stehen diesen „Nachrückern“ 133 Kinder gegenüber, die aus den Tagesstätten ausscheiden. Da von den „Neuen“ 52 Jungen und Mädchen noch unter drei Jahre alt sind und zwei „normale“ Kindergartenplätze einem U 3-Platz entsprechen, werden die entstehenden Lücken exakt wieder aufgefüllt, sodass trotz gesunkener Anmeldezahlen keine Kita im Bestand gefährdet ist. Dies, zumal immer noch jederzeit Nachmeldungen möglich sind. Von diesem Recht machen Eltern erfahrungsgemäß gern Gebrauch.

Der Rechtsanspruch ab August 2013 auf einen Betreuungsplatz für unter Dreijährige kann in Sassenberg und Füchtorf erfüllt werden. Den 52 Anmeldungen in diesem Bereich stehen 80 freie Plätze sowie noch einmal 30 Tagesmütter gegenüber, die im Bedarfsfall einspringen und eine Betreuung außerhalb einer Einrichtung, beispielsweise in der „Kinderinsel“, gewährleisten. Die Quote der in Kindertagesstätten angemeldeten Kleinkinder liegt mit 22 Prozent (insgesamt leben im Stadtgebiet 250 Jungen und Mädchen unter drei Jahren) deutlich niedriger als in größeren Städten oder Ballungsgebieten.

 Landesweit lautet das Ziel bis August 2012 auf eine Bedarfsdeckung von 32 Prozent. In den Grundschulen der Stadt macht sich der Bevölkerungsrückgang bemerkbar. In der Johannesschule im Brook haben sich für das kommende Schuljahr 50 Jungen und Mädchen neu angemeldet, in der St.-Nikolausschule 46 und in der Füchtorfer Grundschule 35.

 Damit ist zwar überall die Zweizügigkeit nach wie vor gewährleistet, doch gab es Zeiten, in denen die Johannesschule vier Eingangsklassen bilden konnte. Diese sind wohl endgültig vorbei. Positiv in diesem Zusammenhang: Bei Klassenstärken von 18 bis 25 Kindern beurteilen Pädagogen die Lernsituation im Allgemeinen als „ideal“.

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