Kirmes-Neuerungen kommen gut an
Bild: Wiengarten
Die offizielle Eröffnung der Traditonskirmes „Jans to Beilen“ nahmen (v. l.) Pastor Norbert Happe, Resi Kötter, Klaus Rasch, Mary Seggelmann und Bürgermeisterin Elisabeth Kammann vor.
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Gemeindeverwaltung, Schausteller, Kirmesfan Martin Sievers, Christoph Wältermann und der Heimatverein arbeiteten dafür zusammen. Doch eines kann nicht geplant werden: das Wetter. Trotz des Regens hatten sich um 15.45 Uhr zur Eröffnung viele Besucher auf dem Villers-Ecalles- Platz eingefunden. Bürgermeisterin Elisabeth Kammann, Pfarrer Norbert Happe, Mary Seggelmann und Resi Kötter vom Heimatverein sowie Klaus Rasch von den Schaustellern eröffneten das bunte Treiben.

Pfarrer Norbert Happe freute sich, dass man gemeinsam an den Geburtstag des Pfarrpatrons erinnere, Klaus Rasch wünschte alle Gästen viel Freude. Elisabeth Kammann dankte allen, die an den neuen Ideen für die Kirmes mitgearbeitet hatten. Ihr Dank galt Sievers, aber auch Christoph Wältermann, der ohne zu zögern seine Wiese für den Aufbau des Autoscooters zur Verfügung gestellt hatte.

 Den Schaustellern dankte sie für die oft Jahrzehnte andauernde Treue zu Beelen. Alsdann eröffnete sie die Kirmes – und pünktlich wurde der Regen stärker. Doch hatten die meisten Besucher Regenschirme mitgebracht. Besonders der Musikexpress der Familie Rasch war gut besucht, auch der Autoscooter und das Kinderkarussell. Die Dächer der Fahrgeschäfte sorgten für trockenen Genuss. Schwieriger wurde es für die Familie Stippich.

Der anhaltende Regen hielt die bunten Flieger mehr am Boden als in der Luft. Süßigkeitenstände der Familien Ebert und Welte verlockten zum Naschen. Familie Kleuser bot Rainbow-Eis an. Deftiges gab es am Imbissstand der Familie Herold, Döner bei Önder Ünal, und die von Beelenern liebevoll „beste Pizza der Welt“ genannte Kreation gab es bei Guiseppe und Fabian Maltese, die in diesem Jahr schon zum 31. Mal nach Beelen gekommen sind.

Wer bei Familie Lönne zum Schießen anlegte, räumte oft ein schönes Geschenk ab, und auch das Luftballonabwerfen war beliebt. Fadenziehen (Familie Stippich) und Entenangeln (Marlon Krause) ergänzten das Kirmesangebot. Neugierig wurde auch das Geisterhotel der Familie Burghard ausprobiert, das erstmals in Beelen dabei ist. Der Getränkestand von Mechtild Koch war immer dicht umlagert. Nur die Bänke blieben ungenutzt. Jeder versuchte, ein trockenes Plätzchen unter dem Dach des Getränkewagens zu finden.

Insgesamt lichtete sich durch das anhaltende schlechte Wetter der Kreis der kleinen und großen Kirmesfans immer mehr. „Das Wetter haben die Kirmesleute nicht verdient“, so die oft gehörte Meinung der Besucher, die aber auch voll des Lobes für die Neugestaltung waren. „Alles ist viel geräumiger geworden“, war ein oft gehörter Ausspruch. Nach einem Kirmessonntag bei stabilem Wetter findet der Endspurt heute statt (Bericht folgt).

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