König Hubert Krieft reicht ein einziger Schuss
Bild: D. Reimann
Als eine der ersten gratulierte Sabine Freitag König Hubert Krieft.
Bild: D. Reimann

Damit befindet sich der 56-Jährige in bester Gesellschaft. Schließlich stellten seine Eltern Anton und Käthe Krieft 1963 das erste Königspaar der Schützenbruderschaft überhaupt. Bruder Bernhard Krieft war erst am Morgen als Jubelkönig – er hatte den Vogel vor 25 Jahren abgeschossen – geehrt worden. Nun führt ein weiterer Vertreter der Krieftschen-Königdynastie die St. Hubertusschützen an.

Begonnen hatte das 54. Schützenfest der Bruderschaft am Samstagmorgen mit einem feierlichen Gottesdienst in der Kapelle, ehe die Formationen gegen 11 Uhr auf dem Festplatz zusammenkamen. Dort hießen Oberst Hubert Schulze-Roberg und Brudermeister Stefan Twehues am Morgen nicht nur das amtierende Königspaar Matthias Hellweg und Pia Wöstmann nebst Throngesellschaft willkommen.

Auch die alten Könige, die Damengarde, die Schützen, eine Abordnung des Sassenberger Schützenvereins, Bürgermeister Josef Uphoff, Präses Peter Lenfers sowie die Bezirksbundesmeisterin Gisela Sonnabend zeigten Flagge. Nicht zu vergessen der Milter Spielmannzug sowie das Gebrasa-Blasorchester, die für den guten Ton an der Vogelstange sorgten. Ein besonderer Gruß Twehues galt der von Paul Stratmann gegründeten Schießriege, die im Rahmen des Schützenfests ihr 50-jähriges Bestehen feierte. „Hättet ihr eine eigene Flagge, würde das Wort ,Erfolg’ darauf stehen“, sagte Twehues.

Bezogen auf die guten Leistungen dieser Gruppe stellte der Brudermeister fest: „Die Riege kann was“. Bürgermeister Josef Uphoff überbrachte Grüße der Stadt Sassenberg. Er dankte der Schützenbruderschaft und dem VfL nochmals für „das wunderbare Höhner-Konzert“ am Mittwochabend. Zudem lobte er die Schützenbruderschaft dafür, dass sie Tradition und das Brauchtum pflege, ohne den Blick in die Zukunft zu vergessen.

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