Kolpingsfamilie feiert Gedenktag
Bild: Reimann
Bei der orange-schwarzen Nacht wurden auch langjährige Mitglieder geehrt und Neumitglieder willkommen geheißen. Das Bild zeigt (v. l.) Pastor Norbert Ketteler, Claudia Niehues, Bernhard Budke, Daniela und Claudius Freiwald, Josef und Maria Klösener, Markus Niermann, Bürgermeister Josef Uphoff und Walter Schlingmann.
Bild: Reimann

Die orange-schwarze Nacht begann mit einem feierlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt. Ganz im Sinne Kolpings lautete das Motto der Messe: „Zeig der Welt ein menschliches Gesicht“. Im Anschluss daran gab es einen Sektempfang im Gasthaus Artkamp Möllers. Josef Klösener, Erster Vorsitzender, hieß seine Kolpingbrüder und -schwestern dort willkommen. Ein besonderer Gruß galt Bürgermeister und Kolpingbruder Josef Uphoff, dem Gründer der Füchtorfer Kolpingsfamilie, Josef Schlingmann, und seiner Frau Hildegard sowie Pastor Norbert Ketteler, dem Klösener für den schönen Gottesdienst dankte.

Neben einem leckeren Abendessen warteten bei der orange-schwarzen Nacht auch zahlreiche Überraschungen auf die Mitglieder der Kolpingsfamilie. Den Anfang machte Josef Klösener selbst. Er lieferte den Anwesenden eine Kostprobe seiner Dichtkunst und thematisierte in Reimform den Tagesordnungspunkt acht (Top 8) einer jeden Vorstandssitzung, „den schönsten Punkt in unserer Vorstandsrund“. Wie er den Anwesenden erläuterte, stoßen die Vorstandsmitglieder bei diesem Tagesordnungspunkt immer miteinander an, nachdem sie ein kleines Gedicht gehört haben. „Die Gläser werden vollgemacht, es wird geprostet bei Top 8“, hieß es in dem launigen Gedicht.

Ein weiterer Bestandteil des geselligen Abends waren die Ehrungen. Ganz nach dem Motto „Einmal Kolping, immer Kolping“ ehrte Josef Klösener dabei zahlreiche treue Mitglieder. Eine Urkunde plus Ehrennadel gab es zum einen für Bernhard Budke, der der Kolpingsfamilie bereits seit 50 Jahren angehört. Für ihre 25-jährige Mitgliedschaft wurden auch Claudia Niehues, Alfred Hülsmann, Maria Klösener und Sandra Picker geehrt. 25 Jahre gehört auch Josef Klösener selbst der Kolpingsfamilie an. Er hatte in seinem Gedicht auch Adolph Kolping nicht vergessen. „So manchem Gesellen half er in der trostlosen Zeit, er gab ihnen ein Stück Menschlichkeit. Mit viel Gottesvertrauen schuf er den Gesellenverein, wer hätte gedacht, dass er heute noch wird sein.“

Und dass diese erfolgreiche Geschichte auch in Zukunft weitergeschrieben wird, dafür sorgen stets die Menschen, die der Kolpingsfamilie jedes Jahr neu beitreten. In Füchtorf wurden Daniela Freiwald und ihr Mann Claudius als Neumitglieder der Kolpingsfamilie willkommen geheißen. Grund zur Freude hatte auch Markus Niermann. Der Leiter der Füchtorfer Jugendgruppe nahm einen Scheck über 300 Euro - gestiftet von der Kolpingsfamilie - in Empfang.

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