Kolpingsfamilie hat die Spendierhosen an
Bild: S. Austrup
Vorgezogene Weihnachtsgeschenke gab es für die Vereinsvertreter.
Bild: S. Austrup

. „Ganz besonders unterstützen wollen wir die Jugend- und Familienarbeit“, sagte Vorsitzender Philipp Röhl am Sonntag bei der Mitgliederversammlung zum Gedenken an den Gründervaters, Adolf Kolping. Doch bevor die Geldbeträge ihre Besitzer wechselten, präsentierte Röhl einen umfassenden Jahresrückblick mit zahlreichen Höhepunkten. Ganz besonders in Erinnerung geblieben sei der Besuch des Kolping-Musicals in Fulda. Außerdem habe man bei der Firma Technotrans eine Werksbesichtigung und einen Einblick in die Produktion erhalten. „Jeden dritten Montag im Monat haben wir uns in den Kolpingräumen getroffen, um jedem mit Computerproblemen zu helfen. Wir haben uns bemüht, immer alle Fragen zu beantworten“, berichtete der Vorsitzende. Außerdem koste das Entleeren der Altkleidercontainer in der Hesselstadt in jeder Woche circa drei Stunden Zeit. Mit dem Erlös unterstützt der Verein Kinder in Schulen und Kindergärten, die auf Grund von finanziellen Notlagen der Familien nicht am Mittagessen teilhaben können. „Im Ergebnis helfen wir 25 Mädchen und Jungen und übernehmen die Kosten der wichtigen Tagesmahlzeit“, berichtete Röhl. Das Jahr 2015 wirft seine Schatten bereits voraus. Im September sei geplant, den Kolpingtag in Köln zu besuchen und das Motto „Mut tut gut. Mutig sein, einfach mal gegen den Strom schwimmen“ zu leben. Interessierte Mitglieder sollten sich möglichst zügig melden. Die Programmpunkte des kommenden Jahres würden in einem Kalender aufgelistet, und der sei im Druck. Im Anschluss an den Vorausblick überreichten Philipp Röhl und Ludger Hennemann die großzügigen Spenden: 300 Euro gingen an die Pfadfinderschaft St. Georg. 200 Euro waren für die Sternsinger bestimmt und mit insgesamt 500 Euro unterstützt Kolping den Verein „Familien helfen Familien“. Bevor Uwe Slüter den Gedenktag mit einem Vortrag zum Thema Glaubensverfolgung schloss, bat Röhl um Erscheinen am 12. Dezember ab 16 Uhr in den vereinseigenen Räumen. „Geplant ist eine weihnachtliche Spendenaktion für Menschen, die in Sassenberg und Füchtorf wohnen, weil sie in ihrer Heimat aus religiösen Gründen verfolgt werden“, sagte Röhl.

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