LMC/TEC investieren 1,3 Millionen Euro
Bild: Wild
Über eine Investition von 1,3 Millionen Euro in den Standort Sassenberg freuen sich (v. l.) Bürgermeister Josef Uphoff, Architekt Oliver Spiekermann und die Geschäftsführer Ulrich Schoppmann und Markus Winter (LMC/TEC). Obwohl es keine Tür gibt, wurde der obligatorische Schlüssel übergeben.
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Hier sollen frisch produzierte Neufahrzeuge der Caravan- und Reisemobilschmiede geschützt untergestellt werden können. Allein die Stahl-Trapezbleche zur Dacheindeckung haben nach Angaben der ausführenden Baufirma Schwärzler (Röthenbach) ein Gesamtgewicht von etwa 170 Tonnen. Rund 3000 Kubikmeter Schotter wurden eingebracht, um das Gelände zum Abstellen der Freizeit-Fahrzeuge herzurichten.

Schutz gegen Hagel

„Das nächste Gewitter mit Hagelschlag kommt bestimmt“, unkten die Geschäftsführer Markus Winter und Ulrich Schoppmann am Freitag bei der Vorstellung des fertiggestellten Neubaus. Beschädigungen der wertvollen Fahrzeuge durch Hagelschlag sollen so ausgeschlossen werden. Insgesamt wurden 600 Stellplätze geschaffen, um die im Werk an der Rudolf-Diesel-Straße produzierten Neuwagen zwischenlagern zu können, bis sie schließlich an die Händler im In- und Ausland ausgeliefert werden.

Vier Monate Bauzeit

Nach nur vier Monaten Bauzeit konnte Architekt Oliver Spiekermann (Beelen) am Freitag den symbolischen Schlüssel an die LMC/TEC-Geschäftsführung übergeben.  Bürgermeister Josef Uphoff gratulierte und freut sich über die Stabilität bei einem „seiner“ größten Arbeitgeber. LMC und TEC verstehen die Investition als klares Signal für die Zukunft des Produktionsstandorts. Geschäftsführer Markus Winter bedankte sich ausdrücklich bei der Eigentümerfamilie des Caravan-Pioniers Erwin Hymer: „Da sieht man den Unterschied zwischen einem Familienunternehmen und einer Aktiengesellschaft.“

Umsätze gesteigert

Die Zahlen, die Geschäftsführer Markus Winter melden kann, passen zur optimistischen Grundstimmung: Im laufenden Geschäftsjahr sei der Umsatz um 12,2 Prozent auf 81 Millionen Euro gesteigert worden. Die Rückmeldungen der Vertragshändler und aus der Kundschaft ließen die Prognose zu, dass es im nächsten Jahr sogar 17 Prozent sein könnten.

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