Landfrauen bilden starkes Netzwerk
Bild: D. Reimann
Wurden als Neumitglieder bei den Sassenberger Landfrauen willkommen geheißen: (v. l.) Anni Ahnepohl, Andrea Gausepohl, Susanne Vartmann, Birgit Feld, Anni Kruse und Gisela Buck.
Bild: D. Reimann

 Wie Vrochte darlegte, gehören dem Verein derzeit 126 Landfrauen an. Diese kommen aus unterschiedlichen Berufsgruppen und Altersklassen. „Wir profitieren von den verschiedensten Interessen und Sichtweisen, durch unsere Mitgliedschaft tragen wir Tradition und Werte weiter“, so Vrochte.

Ihren Worten schloss sich die Aufnahme der Neumitglieder an. Susanne Vartmann, Gisela Buck, Birgit Feld, Anni Ahnepohl, Andrea Gausepohl und Anne Kruse wurden mit je einem Adventsgesteck in die Reihen der Gemeinschaft aufgenommen. Im Anschluss verlasen Ingrid Reeken den Kassen- und Irene Kleine-Brockmann den Jahresbericht. Ob Doppelkopfturniere, Klönabende, Vorträge, Management@home-Seminare, Ausflüge, Filmabende oder Sportkurse – alle Veranstaltungen erfreuten sich großer Beliebtheit.

„Ihr seid ein Vorzeigeverein, Ihr habt alles im Griff“, lobte Hedwig Lehnen vom Kreisverband den Vorstand. Wie sie weiter sagte, gehören die Frauen zum größten Netzwerk in ländlichen Regionen. „Hier wird Landlust gelebt“, so die Ennigerloherin, die auch klare Worte zur Lebensmittelvernichtung – ein bundesweites Schwerpunktthema der Landfrauen – fand.

 „Lebensmittel sind die Früchte unserer Böden, das Produkt harter Arbeit, ein Ausdruck Gottes Schöpfung. Sie verpflichten uns zu einem sorgsamen Umgang mit ihnen.“

 Nach einem gemütlichen Kaffeetrinken übernahm Gabriele van Stepaudt das Wort. Die Diplom-Sozialarbeiterin, die sich aufgrund ihrer lebendigen und humorvollen Vortragsweise bereits kreisweit einen Namen gemacht hat, sprach zum Thema „Mit mir nicht mehr – Selbstbehauptung beginnt im Kopf“. Gekrönt wurde die Versammlung noch die kleine Überraschung, die der Vorstand für die Landfrauen parat hatte.

 So hatten die Vorstandsmitglieder unter manche Stühle Nummern geklebt. Wie Gewinnlose standen diese für liebevolle Adventsgestecke, die mancher Landfrauen den ohnehin schon schönen Nachmittag noch weiter verschönerte.

SOCIAL BOOKMARKS