Lkw-Maschine  hat sich totgefahren
Bild: Austrup
Öl und Diesel musste die Feuerwehr nach einem Lkw-Motorschaden auf der B475 aufnehmen.
Bild: Austrup

Er tritt die Kupplung und der Motor heult auf, so als hätte er vergessen, vom Gas zu gehen. Zunächst glaubt der Mann, das Gaspedal hätte sich festgeklemmt, aber das war’s nicht. Er riecht Dieselgeruch. Im nächsten Moment sehen dem Lkw entgegenkommende Autofahrer eine riesige, überwiegend schwarze Wolke. Im Lastwagen geht der Motor tuckernd aus und nicht mehr an. Als würde er versuchen, auf nur einem Zylinder zu fahren.

 „Totgefahren“ heißt der Fachausdruck für einen derartigen Maschinenschaden. Die erste Sichtprüfung ergab einen ölverspritzten Motorraum. Ein Rundumblick offenbarte dann das volle Ausmaß: Eine Öllache erstreckte sich über mehrere hundert Meter. Zeit, die Feuerwehr auf den Plan zu rufen.

Um kurz nach neun rückte der Löschzug Sassenberg mit 25 Kameraden unter Einsatzleitung von Heinz Hülsmann aus, mit dabei der Umweltanhänger. „Nachdem wir die Unfallstelle abgesichert hatten, mussten wir eine Menge ausgelaufenen Diesels aufnehmen, bevor es ins Grundwasser versickern konnte“, so Hülsmann. Der Verkehr musste auf einer Fahrspur fließen. Nach anderthalb Stunden kam der Abschleppwagen.

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