Nervenkitzel für Jugendliche auf Korsika
Wildwasserrafting, Mountainbike-Touren und Pferdeausritte zählten zu den prägendesten Erlebnissen, die die Jugendlichen aus Sassenberg und Telgte auf Korsika machen konnten.

Das Zeltcamp Calcatoggio liegt etwas 25 Kilometer von der Verwaltungshauptstadt Ajaccio entfernt. Nach der 31-stündiger Anreise durch die Schweiz und über Genua erwartete die Jugendlichen im Alter von 13 bis 17 Jahren ein wunderschöner Strand vor einer atemberaubenden Gebirgskulisse bei angenehmen 35 Grad. Schnell hatten sich alle an das Campleben in Südeuropa gewöhnt.

 Neben den täglichen Strandausflügen standen viele Aktivitäten auf dem Programm. Die Mountainbiketour führte 40 Kilometer durch die traumhafte Gebirgslandschaft Korsikas. Auch der Pferdeausritt durch das Gebirge fand bei den Teilnehmenden großen Anklang. Das Surfangebot und das Tauchen in der wunderschönen Bucht hinterließen bleibende Erinnerungen. Beim gemeinsamen Nachtausflug in die Hauptstadt Ajaccio konnte nach Herzenslust geshoppt werden.

Wer darauf nicht so viel Lust hatte, konnte einfach die atemberaubende Atmosphäre der korsischen Hauptstadt genießen. Aufregend wurde es dann noch einmal am Tag vor der Abreise. Canyoning stand auf dem Programm. Für 46 Teilnehmer bedeutete das eine Mischung aus Wanderung, Klippenspringen und Wildwasserrafting.

Die Felssprünge von bis zu sieben Metern, bei denen man die Wassergumpe, in die man springen sollte, nicht sehen konnte, sorgten für reichlich Nervenkitzel. Am letzten Tag hieß es dann um 5 Uhr morgens aufstehen und um 7 Uhr loszufahren, damit die Gruppe am Tag darauf wieder pünktlich um 13:30 Uhr in Sassenberg sein konnte. Während der Rückfahrt blieb reichlich Zeit für gemeinsame Erinnerungen und ein abschließendes Fazit: Trotz der langen Reise hat sich Trip auf die Mittelmeerinsel in jedem Fall gelohnt. Die Mischung aus kristallklarem Wasser, Sandstränden und gigantischen Steilküsten hinterließen bleibende Eindrücke.

Die Ferienfreizeit war in jeder Hinsicht ein voller Erfolg. Mit diesem Fazit blickt auch Stadtjugendpfleger Dirk Ackermann auf die zwei Wochen zurück: „Aus meiner Sicht ist es eine tolle Erfahrung gerade für Jugendliche, den ersten eigenen Urlaub mit Erwachsenen, die nicht Lehrer oder Eltern sind, zu erleben.“

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