Neues Boot für VfL-Wassersportler
Bild: S. Austrup
Das neue Boot der Seeaufsicht am Feldmarksee sorgt mit seinem Rumpf aus Aluminium für die nötige Robustheit und ist wartungsarm. Materialwart Claus Brosch und Ehrenvorsitzender Erich Lentz testen gleich die Fahreigenschaften.
Bild: S. Austrup

 „Alles, was rausgebaggert wird, ist einer guten Wasserqualität nur förderlich und sorgt dafür, dass die Algen nicht schnell in die Höhe wachsen. Wir hoffen auf einen gutes und schnelles Ende der Baggerarbeiten“, sagte Spitthöver während des traditionellen Ansegelfests der VfL-Wassersportabteilung.

Zahlreiche Helfer

 Vor einigen Tagen haben freiwilliger Helfer der Wassersportabteilung mit zugefasst, um die Bootsanleger zu entfernen, da der Bagger den Anlegeplatz für Segel- und Sportboote vertieft. Noch unklar ist, ob die alljährlich stattfindende Feldmarksee Regatta stattfinden kann. Durch die insgesamt fünf Ankerketten des Saugbaggers seien viele Teile des Sees zusätzlich nicht befahrbar. Außerdem würden es auch eine Gefahr für die Segelfreunde bedeuten, denn die Stahlketten der Anker würden an das Kielschwert reichen. Das Highlight des Tages wurde am Mittag präsentiert: das neue Wasseraufsichtsboot. „Nach etwas mehr als 30 Jahren hat unser alter Kahn den Geist aufgegeben und war einfach nicht mehr zu reparieren“, begründete Spitthöver die Neuanschaffung. Bedingt durch die anfällige, mit Glasfaser verstärkte Kunststoffhülle des alten Bootes, setze man bei dem neuen komplett auf Aluminium. „Die neue Außenhülle ist nun deutliche pflegeleichter und auch wartungsärmer“, freut sich auch Materialwart Claus Brosch.

Gute Investition

Ganz sicher wird der 10 000 Euro teure Kauf auch die kommenden Jahrzehnte gute Dienste für die Sicherheit auf dem Feldmarksee leisten. Dem im Winter begonnenen Sportbootführerschein für Binnengewässer folgen insgesamt zwölf Segelschüler. „Alle haben in den vergangenen Wochen viel gelernt und ihre Wochenenden für die Theorieschulung im Bootshaus geopfert. Das hat sich ausgezahlt: Alle haben ihre Theorieprüfung bestanden“, zeigte sich Spitthöver zufrieden. In den kommenden Wochen werde man sich den praktischen Fahrmanövern widmen.

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