Qualität für das Wohnzimmer der Stadt
Bild: Austrup
Die Entwicklung des „Wohnzimmers der Stadt“ liegt (v.l.) Bauverwaltungs-Amtsleiter Theo Schlotmann, Stadtplaner Horst Schönweitz und Bürgermeister Josef Uphoff am Herzen.
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Oberstes Gebot, darauf legt auch Bürgermeister Josef Uphoff Wert, müsse es sein, „die Bürger von Anfang an mitzunehmen“, um ein Scheitern des Projekts, wie vor zwei Jahren schon einmal geschehen, zu vermeiden. Jedermann ist daher eingeladen, am 24. März seine Ideen und Anregungen in die Planung dieses Herzstücks der City einzubringen. ´

Insgesamt drei öffentliche Kolloquien bieten Planern, Stadt, Investor und Bürgerschaft die Chance, gemeinsam um die beste Lösung zu ringen. In einem moderierten Verfahren soll die Planung schrittweise konkretisiert werden. Die Auftaktveranstaltung hat das Ziel, die Aufgabenstellung zu klären. Den drei am Architektenwettbewerb beteiligten Planungsteams wird die Aufgabe erläutert, die Bürgerinnen und Bürger erhalten die Gelegenheit, die Aufgabenstellung um ihre Wünsche und Erwartungen anzureichern. „Diese Anregungen werden die Planungsbüros künftig im Hinterkopf haben und berücksichtigen, das weiß ich aus langjähriger Erfahrung“, so Schünweitz, der seit vielen Jahren als Stadtplaner Projekte wie das in Rede stehende begleitet hat.

In einem Zwischenkolloquium am 13. April stellen die Planungsbüros dann bereits erste Lösungsideen zur Diskussion. Gemeinsam mit den Bürgern wird über die Vor- und Nachteile diskutiert. Die Planer nutzen die Empfehlungen für ihre weitere Arbeit.

 Im Rahmen der Abschlussveranstaltung am 24. Mai präsentieren die Planungsteams ihre Endergebnisse. Auch hier besteht Gelegenheit für Nachfragen und Meinungsäußerungen der Bürger.

Eine wichtige Rolle übernimmt ein Empfehlungsgremium, bestehend aus Vertretern aus Politik, der Bürgerinitiative, des Heimatvereins, des Gewerbevereins und des Grundstückseigentümers. Dieses 14-köpfige Gremium bündelt die öffentliche und fachliche Meinung nach jedem Verfahrensschritt und formuliert am Ende des Verfahrens eine Empfehlung für den Rat der Stadt zur weiteren Vorgehensweise.

Mit diesem Verfahren beschreitet die Stadt Sassenberg neue Wege in der Planung. Bürgermeister Josef Uphoff: „Die Entwicklung des Scheffer-Geländes ist von besonderer Bedeutung für das Wohnzimmer unserer Stadt. Ich wünsche mir eine intensive Beteiligung der Bürger und eine konstruktive Mitwirkung aller Akteure, damit wir die bestmögliche Lösung erzielen.“

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