Reh in Granatapfelsauce Gaumenschmaus
Werner Himmerich aus Marienfeld und Dirk Putzer trauten sich als erste an die vielen Töpfe heran, deren Inhalte allesamt allerhöchste Genüsse versprachen.

An den Gesichtern der Gäste lässt sich wenig später unschwer ablesen, dass sie ihrem Ruf als erstklassige Köchin auch beim Wildbret wieder mehr als gerecht wird. 60 Teilnehmer am Freitagabend und noch einmal genauso viel am Samstag fanden den Weg zum traditionellen Wildbretessen, zu dem der Hegering Sassenberg seit vielen Jahren einlädt. Die Familie von Jörg Seul aus Leverkusen hatte im vergangenen Jahr erstmalig das Vergnügen. Sie waren so begeistert, dass sie sich dieses fürstliche Büfett auch in diesem Jahr nicht entgehen lassen wollten. Aus diesem Grund haben sie kurzerhand ihr Familientreffen in den Gasthof Eichenhof verlegt. Zu zwölft sitzt die Familie einträchtig am Tisch und wartet auf die Köstlichkeiten, die am Büfett auf sie warten. Auch Werner Himmerich, der das Dammwild für das Buffet erlegt hat, ist mit von der Partie. Der Marienfelder Schütze ist der erste, der sich an die vielen Töpfe und Servierpfannen, die auf die Gäste warten, wagt. Die Auswahl ist besonders groß: So buhlen Kanadagans mit Orangen und Feigen, Reh in Granatapfelsauce, Wildschwein in Rotweinsauce, Mufflon auf Hagebutten, Rothirsch mit Steinpilzen, Dammwild mit Eichenhofspezialitäten und Fasan im Speckhemd gleichermaßen um die Geschmacksnerven der Gäste. Die gehen, bis buchstäblich nichts mehr geht, gleich mehrfach ans Buffet. Und das war zuvor musikalisch von der Bläsergruppe des Hegerings Sassenberg unter der Leitung von Michael Petermann eröffnet worden. „Zum Jagdessen gehört das Jagdhornblasen einfach dazu“, findet Vater Willy Petermann. Dem pflichteten nicht nur die anwesenden Jäger, sondern auch die zahlreichen Nichtjäger unter den Gästen bei.

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