Reichlich Evergreens und Emotionen
Bild: Alsmann

Das Ambiente in den ehemaligen Werkshallen auf dem ehemaligen Scheffergelände zeigte sich wie geschaffen für einen großen Abend mit klangvollen Evergreens und Emotionen.

Bild: Alsmann

Mannshohe Feuerschalen und ein roter Teppich wiesen den rund 400 Zuhörern den Zugang in einen musikalischen Samstagabend der Superlative. Ob beschwingte Polka oder zackige Märsche, Walzer oder bekannte Schlager, die erfahrenen Musiker überzeugten unter der Leitung von Christian Borgmann und Nikolaus Köhn. Viele bekannte Melodien der erfolgreichsten Komponisten ließen das Publikum begeistert mitschwingen. Informativ und locker führte Frank Deitert durch den Abend. Ob Trompeten und Posaune, Flöten, Saxophon und Schlagzeug – zu den Instrumenten wie auch zu den daraus erklingenden Musikstücken und deren Komponisten gab es von ihm Erklärungen und Hinweise. Riesigen Beifall heimsten die jüngsten Musiker ein. Die Mädchen und Jungen des Vororchesters ließen ganz souverän hören, was sie schon gelernt haben. Mit Stücken wie „Bandtime.com“ und „Wunderland bei Nacht“ zeigte sich, wieviel Puste aus den kleinen Lungen zu holen ist. Dass klangvolle Instrumente gepaart mit einer großen Stimme für Gänsehaut sorgen können, stellte Sängerin Anna Kaup unter Beweis. Mit Liedern wie „One Moment in Time“, „You raise me up“ und “Auld lang syne” überzeugte die Freckenhorsterin mit ihrer großartigen Stimme.

Solo auf dem Tenorhorn

 Ebenfalls für Emotionen sorgte der 14-jährige Jens Gausemeier mit seinem Solo auf dem Tenorhorn zu der „Posaunistenlaune“. Und dann, kurz vor Ende der Veranstaltung, die große Überraschung: das englische Traditionalstück „Highland Cathedral“. Mit Trompeten und Posaunen klingt es schon gut, aber die original Dudelsackspieler, die dazu in die Halle einzogen, setzten das i-Tüpfelchen auf. Original im Kilt, ganz wie es einem weltbekannten Klassiker gebührt. Ob Märsche oder Hits, Jazz oder Swing – das Gebrasa Blasorchester zeigte sich wandlungsfähig. Das Publikum dankte es mit anhaltendem Applaus und natürlich ließ es die Musiker nicht ohne Zugaben von der Bühne.

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