Ruhestörung kann ein teurer Spaß werden
Rasenmähen kann zum Problem werden, wenn es beispielssweise in der Zeit der Mittagsruhe geschieht.

 In Wohngebiete sind in der Zeit von 12.30 bis 14 Uhr (allgemeine Ruhezeit) Betätigungen verboten, die geeignet sind, die Ruhezeit der Anwohner zu stören. Hierunter fällt kein Lärm, der durch gewerbliche Bau- und Erntearbeiten oder sonstige gewerbliche Arbeiten entsteht. Auch der Lärm durch spielende Kinder, insbesondere in Wohngebieten, ist gemäß der aktuellen Rechtsprechung grundsätzlich hinzunehmen, da Kinderlärm eine „notwendige Ausdrucksform und Begleiterscheinung des Spielens“ darstellt.

Bei privaten Feiern ist es ferner zu nicht unerheblichen Störungen der Nachtruhe für die umliegende Nachbarschaft gekommen. Im Landesimmissionsschutzgesetz NRW sei eindeutig geregelt, dass von 22 bis 6 Uhr Betätigungen verboten sind, die zu einer Störung der Nachtruhe führen.

Insbesondere dürfen „Geräte, die der Schallerzeugung oder Schallwiedergabe dienen“, nur in einer solchen Lautstärke betrieben werden, dass unbeteiligte Personen nicht erheblich belästigt werden. Angezeigte Verstöße können mit einer Geldbuße geahndet werden, die im Einzelfall bis zu 5000 Euro beträgt.

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