SPD-Verjüngungskur im Wahljahr
Foto: Miketta
"Wer bezahlbaren Wohnraum möchte, der muss uns wählen", darüber sind sich Klaudius Freiwald (l.) und Udo Menke von der SPD einig.
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„Die Glocke“: In Ihrem Ortsverband hat es in den vergangenen Monaten einige Veränderungen gegeben. Beispielsweise sind mit Hendrik Panitz (Stellvertretender Vorsitzender) und Marco Heseker als Schriftführer zwei junge Mitglieder in den Vorstand aufgestiegen. Bahnt sich bei Ihnen ein Generationenwechsel an? 

Freiwald: Zumindest eine Verjüngungskur. Wir haben viele ältere Sozialdemokraten in unseren Reihen, auf die wir uns nach wie vor verlassen können. Die Frage ist nur: Wie gewinnen wir junge Menschen für uns? 

„Die Glocke“: Wie lautete Ihre Antwort? 

Freiwald: In dem wir klar machen: Bei uns hängt niemand an Posten. Es geht immer um die Sache, um neue Ideen, neue Denkmuster. Jeder, der sich einbringt, kann und soll gern Verantwortung übernehmen, damit er Politik mitgestalten kann. Das ist uns zuletzt gelungen. Aber der Wandel ist nie abgeschlossen. Frischer Wind bringt uns nach vorn und bestärkt uns darin, unsere Ziele im Rat vorzutragen. 

„Die Glocke“: Welche politischen Themen wollen Sie umsetzen? 

Freibad ist der SPD ein wichtiges Anliegen

Menke: Zum einen geht es um den Neubau des Gebäudes am Freibad. Wir sind gegen den Vorschlag der CDU, das Gebäude auf der Spielwiese am Kinderbecken zu bauen. Stattdessen setzen wir uns dafür ein, dass der Neubau am jetzigen Standort so passiert, dass das Design und der Charme des alten Gebäudes beibehalten wird. Wir haben mit vielen Bürgern gesprochen, die diese Idee begrüßen. Die Liegewiese soll bleiben, wo sie ist. 

„Die Glocke“: Der Umbau beziehungsweise Neubau soll Ende 2021 passieren. Würden Sie eine Verspätung des Baus in Kauf nehmen, um das Thema im Rat erneut zu diskutieren? 

Menke: Nein, unser Motto ist: Nicht reden, sondern machen. Wir müssen in der Ratssitzung im September eine Lösung finden. Der Umbau ist absolut notwendig. Das darf nicht warten – auch nicht aufgrund der finanziellen Lage, die wegen der Corona-Pandemie etwas ungewiss ist.

Das ganze Interview lesen Sie in der „Glocke“ am Mittwoch.

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