Sassenberg stimmt sich auf 2020 ein
Bild: D. Reimann
Musikalisch begleitet wurde der Neujahrsempfang im Rathaus der Stadt Sassenberg durch den Musikverein Füchtorf.
Bild: D. Reimann

Zumindest dürfte dieses Jahr ein aufregendes werden. Das war auch den Gästen beim Neujahrsempfang im Rathaus bewusst. Denn passend zum Kommunalwahl-Jahr hat sich die Stadt Sassenberg einiges vorgenommen.

Bürgermeister Josef Uphoff hofft auf die „Goldenen Zwanziger“

Baumaßnahmen sind geplant oder kurz vor der Fertigstellung, der Wahlkampf steht vor der Tür, und Fragen unter anderem zur Windkraftenergie suchen noch immer nach Antworten. „Wir dürfen uns wünschen, dass dieses Jahrzehnt, die 20er-Jahre, eines Tages auch wie vor 100 Jahren als ,Goldene Zwanziger’ bilanziert wird“, sagte Uphoff.

Er schloss sich den Worten von Bundeskanzlerin Angela Merkel an, die in ihrer Neujahrsansprache ausdrücklich betonte, dass Mut und Zuversicht gefordert seien, um bevorstehende Aufgaben zu bewältigen. „Und wenn ich auf die beiden ersten Jahrzehnte des neuen Jahrtausends zurückblicke, möchte ich festhalten, dass wir auch schon bisher bewiesen haben, dass wir Ungewohntes oder Unerwartetes erreichen können.“

Sporthalle in Füchtorf hat Politikergenerationen beschäftigt

Genau solche unvorhersehbaren Dinge forderten die kommunale Politik immer wieder dazu auf, langfristig gesteckte Ziele zu überprüfen und anzuschieben – wie zum Beispiel den Bau der neuen Sporthalle in Füchtorf, die im vergangenen Jahr fertiggestellt wurde.

„Dieser Wunsch hat mehr als nur eine Politikergeneration umgetrieben, und ich bin sehr dankbar dafür, dass es jetzt endlich geklappt hat.“

Pastor Norbert Ketteler wünscht ein gesegnetes Jahr

Auch die Neubauten am Feldmarksee seien ein Langzeitprojekt gewesen, das kurz vor dem Abschluss steht. Weniger unerwartet werden im Jahr 2020 der 125. Geburtstag des Musikvereins Füchtorf, der 900. Geburtstag der Stadt Sassenberg und auch das 175-jährige Bestehen der Füchtorfer Kirche auf die Bürger zukommen.

„Darauf freuen wir uns. Wir steigen in die Planungen ein“, sagte Pastor Norbert Ketteler. Er wünschte den Gästen ebenfalls ein frohes neues Jahr. „Und wenn wir von einem guten Rutsch sprechen, dann wünschen wir den Menschen Gottes Segen.“ Der Herr werde die Menschen begleiten, und Schwächen würden verziehen und durch die Güte Gottes geheilt.

Mehr lesen Sie in der „Glocke“ am Montag.

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