Schmiede weicht moderner Bebauung
Nordansicht des geplanten Wohnhauses. So soll sich das Gebäude vom Klingenhagen aus präsentieren.

Die neu gegründete KSL-Immobiliengesellschaft, vertreten durch Franz Knemeyer, Rainer Sökeland und Ulf Leimbrink, hat das Grundstück des leerstehenden Industriekomplexes gekauft und wird in Kürze mit dem Abbruch der Schmiedehallen beginnen. Der hintere Teil des Wohnhauses wird ebenfalls abgerissen.

„Die Bauantragsunterlagen sind eingereicht“, sagt Ingenieur Ulf Leimbrink. „Wir möchten im Herbst mit der Baumaßnahme beginnen, und die Fertigstellung ist für das vierte Quartal 2014 geplant“, so der Planer. Der vordere Teil des Wohnhauses bleibt erhalten und soll zu einem Wohn- und Geschäftshaus umgebaut werden. Außerdem ist auf Höhe des Klingenhagen ein Anbau geplant. „Zunächst konzentrieren wir uns auf den Neubau der Eigentumswohnungen“, so Franz Knemeyer, der mit der Familie Düpmeier verwandt ist und durch dessen Kooperation die ersten konkreten Ideen entstanden sind.

 Bernhard Düpmeier, der seit vielen Jahren in Amerika lebt, konnte sich nach dem Tod der Eltern nicht um die Schmiede kümmern. So stehen sie und das alte Wohnhaus seit Jahren leer. Bürgermeister Josef Uphoff freut sich über Aktivität auf dem Gelände. „Es wird eine Angebotslücke in der Innenstadt geschlossen“, sagt Uphoff.

„Die Lage war das ausschlaggebende Argument für die Investition in Sassenberg“, erklärt Innenarchitekt Rainer Sökeland. Beim Blick auf die Hessel und den angrenzenden Brook habe er sich spontan in das Grundstück verliebt. „Man hat später aus dem Wohnzimmer einen schönen Blick auf das Naturschutzgebiet“, so der Investor.

Die Eigentumswohnungen werden energieeffizient gebaut und über einen behindertengerechten Aufzug zu erreichen sein. Von 74 bis 114 Quadratmeter sind bald Wohnungen zu haben. Interessenten können sich ab dem Verkaufsstart am Freitag, 19. Juli, bei Annette Sökeland unter w 02583 / 3045554 melden.

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