Schule setzt auf Motivation und Transparenz
Bild: Austrup
Mit Blumen wurden Sekundarschul-Leiter Stephanus Stritzke und seine Stellvertreterin Sigrid Peglau-Dieckmann als neue Mitglieder im Sassenberger Schulausschuss begrüßt.
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Gleichwohl die neue Schule erst über fünf Klassen verfügt, stehen bereits 15 Lehrerinnen und Lehrer für die 128 Schülerinnen und Schüler bereit, sodass nahezu alle Unterrichtsfächer komplett abgedeckt werden können. Wo das einmal nicht der Fall sei, behelfe man sich durch den Einsatz von Honorarkräften. So werde der Sportunterricht derzeit durch einen Trainer des VfL gestaltet.

Das Kollegium sei im übrigen derart motiviert, so Stritzke, dass bislang noch nicht eine einzige Stunde krankheitsbedingt ausfallen musste. Hervorragend funktioniere, so der Schulleiter, dank der Mitarbeit eines ausgebildeten Sonderschul-Pädagogen auch die Eingliederung behinderter Schüler in den Regelunterricht (Stichwort „Inklusion“). Auch im außerschulischen Leben der Stadt sei die Sekundarschule angekommen, so Stritzke weiter.

Es bestünden bereits viele Kontakte zu heimischen Vereinen, Verbänden und Kirchen. So habe er selbst bereits eine Einladung zum Erntedankfest der mennonitischen Gemeinde erhalten und gern angenommen. Bestens funktioniere die Zusammenarbeit mit der auslaufenden Hauptschule, die im selben Gebäude residiert. Sekretariat, Lehrerzimmer und Fachräume würden wie selbstverständlich gemeinsam genutzt. Der Förderverein der Hauptschule habe sich zudem bereiterklärt, sein Vermögen sukzessive auf den bald entstehenden Förderverein der Sekundarschule zu übertragen.

In der Zeit des Übergangs werden sich die Förderer um beide Bildungseinrichtungen parallel kümmern. Im Aufbau begriffen sei die Internetpräsenz der Sekundarschule, auf der Interessierte schon bald im wöchentlichen Turnus aktuelle Berichte aus der Situation der einzelnen Klassenverbände nachlesen könnten. Nicht zuletzt setze die Sekundarschule, so Stritzke, auf absolute Transparenz.

Wer sich die Situation oder den Unterricht vor Ort selbst anschauen möchte, könne über das Sekretariat gern einen Besuchstermin vereinbaren. Ein Angebot, von dem auch schon Gebrauch gemacht werde.

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