Schutzkonzept gegen sexuelle Gewalt
Bild: D. Reimann
Haben am institutionellen Schutzkonzept für die Gemeinde St. Marien & Johannes mitgewirkt: (v. li.) Pastor Andreas Rösner, Petra Große Beckmann, Susanne Wittkamp, Gertrud Hunkenschröder, Doris Eberhardt, Sandra Brinkmann, Nadine Bollmann, Beate Venherm, Ingrid Lehringfeld, Johannes Lohre und Petra Lind.
Bild: D. Reimann

Eindreiviertel Jahre hat eine aus Mitgliedern der einzelnen Institutionen der Gemeinde bestehende Projektgruppe an diesem Leitfaden gearbeitet, der eine Art Verhaltenskodex darstellt, um Haupt- und Ehrenamtlichen einen verbindlichen Orientierungsrahmen und Handlungssicherheit im Alltag gegenüber Grenzverletzungen und sexualisierter Gewalt zu geben. 

Konzept ist für die Gemeinde erstellt worden

Oberstes Ziel ist dabei, Kinder, Jugendliche und schutzbedürftige Erwachsene vor sexuellen Übergriffen zu schützen.

Das Schutzkonzept ist eingebettet in eine Rahmenordnung, die die katholische Kirche angesichts der kirchlichen Missbrauchsfälle verabschiedet hat. Das Bistum Münster hat dieses in einer Präventionsordnung konkretisiert, woraufhin sich die Projektgruppe mit der Thematik auseinandergesetzt und das Schutzkonzept speziell für die Kirchengemeinde St. Marien & Johannes erstellt hat, erklärte Pastor Andreas Rösner.

Das Schutzkonzept soll eine Kultur der Achtsamkeit fördern

„Das institutionelle Schutzkonzept soll eine Kultur der Achtsamkeit fördern, Kinder und Jugendliche schützen und bei Verdachtsfällen oder grenzverletzendem Verhalten Wege aufzeigen, wie man qualifizierte Hilfe bekommt“, sagte Rösner bei der Vorstellung des vom Kirchenvorstands bereits abgesegneten Konzepts.

Pastoralreferent Johannes Lohre sagte, dass das Thema Prävention schon seit Jahren diskutiert werde, es in diesem Konzept jedoch neu in den Blick genommen wurde.

Mehr zum Projekt lesen Sie in der „Glocke“ am Donnerstag.

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