Senioren lernen ihre Handys  kennen
Bild: Veith
Eine muntere Gruppe von Senioren nutzte das kostenlose Angebot der Kolpingsfamilie Sassenberg und stellte Fragen rund ums Handy. Auch neue Teilnehmer sind willkommen.
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Der eigenständige Umgang mit Smartphones und moderner Technik wird immer mehr als selbstverständlich angesehen. Auch ältere Menschen sind davon nicht ausgeschlossen – immer und überall erreichbar zu sein, ist eine Voraussetzung geworden, um am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können. Anton Röhl, Vorsitzender der Kolpingsfamilie Sassenberg, steht der Gruppe hilfreich zur Seite. Wie verschicke ich Nachrichten? Was tun, wenn der Speicher voll ist? Ist ein Vertrag das Richtige für mich? Solche Fragen stehen bei der Hilfestunde im Sassenberger Pfarrheim im Mittelpunkt.

Gegenseitige Hilfe

Die Senioren tauschen sich über gemeinsame Probleme aus und helfen sich auch gegenseitig. Röhl und Zimmermann gehen auf alle Fragestellungen ein, geben auch Empfehlungen für Handymodelle und Flatrates. Die Teilnehmer werden bewusst nach Betriebssystem der Smartphones in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Senioren sind lernbereit und wissbegierig, jeder hat Block und Stift dabei, um sich das Wichtigste zu notieren. Sie wollen sich an die Zeit der Smartphones anpassen.

„Man kommt da nicht drum herum“

 „Man kommt da gar nicht drum herum“, sagt Bärbel Hölzke aus Sassenberg. Das Angebot unter dem Namen „Hilfe bei der Handynutzung“ ist für viele Senioren attraktiv, denn dort finden sie Ansprechpartner, die sich extra für ihre Fragen Zeit nehmen.  Der nächste Termin ist am Dienstag, 8. Oktober, um 16 Uhr im Pfarrheim Sassenberg. Weitere Informationen über das Angebot finden Interessierte unter www.st-marien-johannes.de.

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