Sportevent benötigt mehr als drei Helfer
BIld: S. Austrup
Ausgediente Sportschuhe der Athleten sind der Blickfang für alle Kunstfreunde am Feldmarksee.
BIld: S. Austrup

Das hochkarätige Sportereignis fand am Wochenende erstmals an zwei Tagen statt. Mehr als 100 Männer und Frauen aus zahlreichen Vereinen des Kreises wirkten mit, um den Sportlern das Erlebnis eines gelungenen Wettkampfs zu bieten. „Ich bin schon viel herumgekommen und habe an etlichen Wettbewerben teilgenommen. Die Bedingungen mit dem See hier sind optimal für so eine Veranstaltung“, freute sich Triathlet Peter Warkentin aus Paderborn.

Auch für die Nachwuchssportler hatten sich die Organisatorinnen Renate Osthoff-Brandmeyer und Anette Lison etwas ausgedacht: Unter Mitwirkung der Warendorfer „Aktion Kleiner Prinz“ entstanden aus „Laufobjekten“ kleine „Kunstobjekte“, und schnell wurde der alte Treter zum Triathlon-König. Die TriArtLon-Laube war mit der Laufschuh- und Laufbandperformance ebenfalls ein viel beachtetes Kunstobjekt. Dargestellt wurden der Ausdruck der Verbundenheit der Sportler untereinander sowie ein Statement für ein friedliches Miteinander der Menschen auf der Welt. Neben dem Fähnchen-Druck und Friedenslichtern gab es auch erstmals eine „Laufband-Performance“. Auf einem 14 Meter langen Transparent konnten sich Sportler und Besucher mit ihren Fußabdrücken verewigen.

Bernd Müller, Heinz Kunze und Jörg Kruse aus Sassenberg standen derweil an der Laufstrecke. Doch schwitzen mussten die ehrenamtlichen Helfer nicht, sorgte doch eine riesige Wassertonne gefüllt mit Schwämmen für die nötige Abkühlung. „Damit die Sportler das nötige Wasser bekommen und bei den warmen Temperaturen weniger schwitzen, helfen wir natürlich mit“, so Kunze, der die Schwämme noch mal unter Wasser drückte. Auch die Mitglieder der DLRG aus dem Kreisgebiet zeigten Einsatz: „Die Sportler müssen einen Höhenunterschied von 60 Zentimeter nach der Schwimmdistanz überbrücken, um aus dem Wasser zu gelangen. Da helfen wir ziehen“, erklärte Sarah Flögel aus Schwerte ihren Einsatz.

Am Abend nach dem anstrengenden Tag für Sportler und Helfer wurde der Teamgeist bei der Abschlussparty am Bootshaus gestärkt, bevor es nächstes Jahr weitergeht mit dem Großevent.

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