Sportler kicken gegen Politiker
Bild: S. Austrup
Das Team des SC Füchtorf in roten Trikots und die Mannschaft aus Politik und Verwaltung (blau), unterstützt durch den Ex-Bundesliga-Profi Mamadou Diabang, schenkten sich auf dem künstlichen Grün nichts.
Bild: S. Austrup

Mit den Worten „danke an alle, die sich tatkräftig bei diesem großen Projekt eingebracht haben“, eröffnete Helmut Benefader, Stellvertretender Vorsitzender des SC Füchtorf, den offiziellen Teil der Veranstaltung. Gemeinsam mit den zahlreich erschienenen Schlachtenbummlern ging es sodann auf eine unterhaltsame Zeitreise.

Die erste Mannschaft des SC Füchtorf aus der Spielsaison 1983/84 unter Trainer Holli Holtkämper trat gegen die A-Elf aus Stadtrat und Verwaltung an. Der SC-Golddorf wurde auf dem Rasengrün tatkräftig von Holtkämper unterstützt. Der frühere Bundesliga-Profi Mamadou Diabang stand den Beamten im blauen Trikot zur Seite. Seine letzte Spielstation war bis vor einem Jahr der VfL Lübeck gewesen.

Doch ob das Trikot nun rot oder blau war, auf beiden Seiten wurde hart um jeden Ball gekämpft. „Wenn nach dem Match alle in Grün vom Platz kommen, dann nicht, weil sie während des Spiels zum VfL Sassenberg gewechselt sind, sondern Abfärbungen des Kunstrasens an sich tragen“, überbrachte Benefader zugleich Glückwünsche zur in dieser Saison gewonnenen Meisterschaft an den VfL.

Am Ende stand es 4:3 f´ür die SC-Kicker.

Pfarrer Norbert Ketteler aus St. Mariä Himmelfahrt und sein evangelischer Amtskollege Michael Prienweihten vor dem Anstoß die kunstvolle grüne Spielwiese ein. „Wir wünschen uns viele schöne Wettkämpfe, die den Menschen ein gutes Miteinander geben“, so Ketteler. Im Anschluss an den „Spaß-Kick“ fand das letzte Meisterschaftsspiel der Saison des SC Füchtorf gegen GW Gelmer statt. Für alle Besucher gab es freie Getränke sowie gegrillte Bratwurst zur Stärkung nach der sportlichen Aktion.

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