Stadt steht vor großen Herausforderungen
Bild: D. Reimann
Mit einem Glas Sekt, serviert hier von Verwaltungs-Mitarbeiterin Annette Niemberg, stießen die Gäaste auf das Wohl der Stadt an.
Bild: D. Reimann

 So habe nach intensiver Abstimmung mit den Fraktionen und der Bezirksregierung Münster zwischenzeitlich ein Konzeptentwurf erarbeitet werden können, um neben der Flächennutzungsplanung auch konkrete Bebauungspläne weiter entwickeln zu können. „Schon in den kommenden Sitzungen des Ortsausschsusses am 15. und des Infrastrukturausschusses am 18. Januar werden sich die Politiker dieser Aufgabe widmen müssen“, so Uphoff.

Zum jüngsten Ausschreibungstermin der Bundesnetzagentur im November vorigen Jahres habe es zudem zwei Zuschläge für so genannte Bürgerwindprojekte gegeben. Betroffen sei einerseits die von den Projektentwicklern gewünschte Erweiterung der heutigen Vorrangfläche „Elve“ in östlicher Richtung und zum anderen ein neues Vorranggebiet in Dackmar, dort im Bereich der Westernheide. Uphoff:

 „Auch hier stehen die Ratsmitglieder vor der schwierigen Aufgabe, gesetzeskonform einen möglichst guten Ausgleich der unterschiedlichen Interessenlagen herbeizuführen.“ Unmittelbare Schatten werfe auch ein Projekt in der Innenstadt voraus, das im vorigen Jahr überaus kontrovers diskutiert worden sei: der geplante Abriss der ehemaligen Gerco-Gewerbehalle am Klingenhagen sowie der Neubau eines Wohn- und Ärztehauses an gleicher Stelle.

Diesbezüglich, das teilte Uphoff mit, liege bereits eine entsprechende Abbruchgenehmigung vor, was erwarten lasse, dass die Eigentümerfamilie in absehbarer Zeit mit den Maßnahmen beginnen werde. In jedem Fall sei sichergestellt, dass die verbleibende Fläche des Drostengartens groß genug sei, um diese „mittelfristig attraktiv umgestalten zu können. Die bereits 2014 entwickelte Idee, den Terrassenbereich des Strandbadbereichs am Feldmarksee in Form eines Piratenschiffs zu vergrößern, solle noch in diesem Jahr für eine knappe Million Euro in die Tat umgesetzt werden. In Sicht komme auch die neue Sporthalle in Füchtorf, die spätestens 2019 spielbereit sein solle.

Ob man allerdings mit den veranschlagten Kosten von 1,7 Millionen Euro auskommen könne, dazu wollte sich Uphoff nicht festlegen.

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