Team „Heidesee“ gewinnt Sautrog-Rennen
Bild: Lietmann
Kampf um jeden Meter: Was so einfach aussieht, erfordert eine Menge Gleichgewichtsgefühl und ganz viel Kraft, um die ungeschlachten Tröge auch nur etwas vorwärts zu bringen.
Bild: Lietmann

 Zehn Gruppen versuchten in diesem Jahr erneut ihr Glück bei der aus Bayern importierten Sportart im kühlen Nass. Die wenigen startenden Teams erklärte sich Organisator und Moderator Frank Otte durch die Terminverschiebung im Vorfeld wegen des schlechten Wetters. „Das hat wohl viele verwirrt“, erläutert Otte. Doch die, die angetreten waren, machten aus der Veranstaltung genau das, was sie ist – eine anständige Gaudi. Im Ko-System fuhren immer zwei Teams gegeneinander eine rund 200 Meter lange Strecke, vorbei an der Insel auf dem See, zurück zum Ufer durch das Ziel. Gewinner ist, wer die Glocke im Zielbogen als erster läutet. Packende Rennen gab es bereits bei den Vorläufen am Freitagabend. Dort fanden sich auch ganz spontan neue Teams zusammen. Ulrike Möllers, Vorjahressiegerin der Damen, juckte es beim Anblick der Starter in den Fingern und suchte über Moderator Kai Offers spontan einen Mitstreiter. Gefunden wurde Thomas Beckmann aus Neubeckum, der sofort in das Team „Loveboat“ einstieg. Zusammen konnten sie sich sogar für die Finalläufe am Samstag qualifizieren. Bei den Endläufen säumten noch mehr Zuschauer die Feldmarkseepromenade als am Vortag. Kein Wunder, gab es doch spannende Begegnungen zu sehen. Zu den Gewinnern der Läufe am Freitag gesellte sich das Team „Heidesee“ aus Versmold, das bei einer ähnlichen Veranstaltung dort eine direkte Qualifikation für die Finalrunde des Pendants in Sassenberg gewonnen hatte. Tatsächlich schafften es Dennis Flottmann und Axel Schmidt auch in Sassenberg, allen davon zu paddeln. Im Finale mit dem Team „Ex-Ehrengarde“, die immerhin schon zwei Mal die Gaudi gewonnen hatten, konnten sich die jungen Versmolder durchsetzten. Werner Schräder und Thomas Vrochte, die Ex-Ehrengardisten, brauchen jedoch kein Trübsal zu blasen, denn zu den Gewinnerpokalen der Vorjahre gesellt sich nun ein silberner Pokal für Platz zwei. Den Kampf um Platz drei konnten Joachim Dammer und Kevin Scherhaufer aus dem „Schwabenländle“ gegen die „Fire Fighter“ aus Warendorf für sich verbuchen. Gemeinsam feierten Sautrog-Teams und Zuschauer im Anschluss eine zünftige Beach-Party mit dem bewährten Team der „ConnexionF“.

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