Tischlerei-Ära endet in Füchtorf
Bild: Alsmann
Übergabe seit Anfang Januar: Mit Tischlermeister Daniel Hagemeyer (r.) hat Walter Schlingmann einen Nachfolger für den traditionellen Familienbetrieb gefunden.
Bild: Alsmann

Der 28-Jährige arbeitet bereits seit fast sechs Jahren in dem Betrieb, hat 2014 seine Meisterprüfung bei Schlingmann abgelegt. „Ich rutsche jetzt in die zweite Reihe“, sagt Schlingmann. Als Arbeitnehmer will er noch ein paar Jahre seinem jungen Nachfolger mit Rat und Tat zur Seite stehen. „Ich werde jedenfalls die 30 Tage Urlaub im Jahr sehr genießen“, freut sich Schlingmann. „Als Selbstständiger war das oft nicht umsetzbar.“

Schlingmann bleibt Betrieb treu und freut sich auf Urlaubstage

Für die sieben Mitarbeiter ändert sich nichts, sie werden auch weiterhin einen festen Arbeitsplatz im Betrieb behalten. Und weil Ausbildung im Betrieb von Schlingmann schon immer großgeschrieben wurde, will Daniel Hagemeyer zum 1. September in diesem Jahr auch wieder einen Auszubildenden einstellen. Seit Walter Schlingmann 1990 die Tischlerei an der Ravensberger Straße von seinem Vater Josef übernommen hatte, hat er den Betrieb kontinuierlich erweitert und modernisiert.

Hagemeyer hat seine Ausbildung im Möbelbau absolviert

1996 wurde die große Halle gebaut, in der die modernen Maschinen untergebracht sind, 2004 musste diese schon wieder erweitert werden. Daniel Hagemeyer hat seine Ausbildung und den Meistertitel im Möbelbau gemacht. „Als ich zu Walter Schlingmann in den Betrieb kam, musste ich mich erst etwas umstellen“, erinnert sich Hagemeyer.

Überwiegend kamen die Aufträge aus der Baubranche: Fensterbau, Treppen, Türen und Trockenbau bilden einen großen Teil der Aufträge. Ein Spezialgebiet der Firma Schlingmann bildet der Bau von Terrassenüberdachungen.

Die ganze Geschichte lesen Sie in der „Glocke“ am Montag.

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