Tummelplatz für kleine Piraten am See
Ein Piratenspielplatz – im Bild eine Anlage auf Usedom – soll den Bereich des Strandbads noch attraktiver für Gäste aus nah und fern machen. Entstehen soll er auf der ehemaligen Tartanfläche in der Feldmark.

 Die Idee mit dem Piratenspielplatz entstand im Rahmen der jüngsten Haushalts-Klausurtagung der CDU-Fraktion in der Mühle. „Die Bauarbeiten zur Errichtung des Mehrzweckgebäudes und des Piratenschiffs haben im Dezember begonnen und werden voraussichtlich zum Sommeranfang abgeschlossen sein“, erläuterte Fraktionschef Wolf-Rüdiger Völler. Da das angrenzende Tartanspielfeld nicht mehr zu einem Hundespielplatz umgestaltet werden solle, könnte die Fläche zu einem Kinderspielplatz im Piratenlook umgestaltet werden.

 „Ein Spielplatz mit dieser Ausgestaltung wurde am Emssee in Warendorf schon vor Jahren eingerichtet und kann dort besichtigt werden“, so Völler. In die Planung sollte auch eine Abstellfläche für die Wassersportler zum Abstellen der Boote eingeplant werden. Diese Neuentwicklung hätte den weiteren Vorteil, dass die Stadt den alten Spielplatz, der schon in die Jahre gekommen ist, aufgeben könnte. Die Einzelheiten werden nun geprüft und weiter beraten.

Zur Umgestaltung des durch das bereits begonnene Bauvorhaben Korte („Die Glocke“ berichtete) verkleinerten Stadtparks soll ebenfalls zeitnah erfolgen, waren sich die Politiker einig, „Wenn dort das Gesundheitszentrum im Sommer 2020 fertiggestellt sein wird, muss es auch mit dem Park zügig weitergehen“, sagte Völler. Bereits im Februar soll nun eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen werden, die sich des Themas annimmt. Dies in enger Abstimmung mit der Bevölkerung, für die der Park letztlich da sein soll. „Wir müssen zunächst wissen, ob die Bürger dort spazierengehen, ausruhen oder Fußball spielen wollen“, machte Völler zur Vorgabe. Noch nicht exakt festgezurrt werden konnte hingegen der Zeitplan für den Umbau der alten Sporthalle in Füchtorf zu einem Mehrzweckgebäude für die Nutzung durch Vereine und Grundschule. „Hier Geld in den aktuellen Haushalt einzustellen, könnte ins Leere laufen“, sagte Bürgermeister Josef Uphoff, Rund 100 000 Euro bereitzustellen hatte der Ortsausschuss angeregt.

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