Uphoff verteidigt Eisverkauf am See
Josef Uphoff verteidigt die Öffnung des Eiscafés am Feldmarksee.

 „Viele Menschen können nicht verstehen, warum wir jetzt einen neue Hotspot aufmachen, obwohl die Lage aufgrund der Corona-Pandemie sowieso schon angespannt ist“, berichtet der Bürgermeister. Uphoff verteidigt den Beschluss der Stadt. Denn: „Die Rechtsgrundlage war ein wichtiges Indiz für uns, und diese besagt, dass Außer-Haus-Verkauf möglich ist.“

„Wir haben uns diese Entscheidung nicht einfach gemacht“

Der Bürgermeister ergänzt: „Wir haben uns diese Entscheidung sicherlich nicht einfach gemacht. Wir wissen, dass der See ein Magnet ist und viele Menschen dort spazieren gehen. Wir werden uns weiterhin kritisch hinterfragen.“

Die Stadt und das Ordnungsamt hatten laut Uphoff mit Zanella besprochen, dass gewisse Auflagen erfüllt werden müssten, um das Eis an den Kunden zu bringen. „Dazu zählt auch die Regel, dass das Eis erst 50 Meter vom Café entfernt verspeist werden darf.“

Stadt hat weiterhin ein Auge auf den Verkauf und will im Notfall handeln

Kritik gab es unter anderem von Usern auf Facebook, die betonten, dass diese Regelungen nicht eingehalten wurden. „Auch ich habe davon gehört. Wir werden das weiterhin kritisch im Blick haben und zur Not handeln müssen.“ Das hat Uphoff Zanella auch noch mal in einem Telefonat am Montag mitgeteilt.

Derweil ist Zanella nicht der einzige, der eine solche Anfrage zum Außer-Haus-Verkauf beim Ordnungsamt und der Stadt gestellt hat. „Es liegen Anfragen mehrerer Geschäftsleute vor“, sagt Uphoff. Es soll sich um Lieferdienste handeln.

Ob diese aber ähnlich wie Zanella eine Erlaubnis bekommen, ist noch offen. „Wir müssen jeden Fall einzeln prüfen, um eine Entscheidung treffen zu können.“

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