Verkehrsunfall fordert ein Todesopfer
Bild: Darhoven
Eine Tragödie ereignete sich am Freitagmorgen auf der K51 in der Bauernschaft Gröblingen in Sassenberg-Füchtorf. Bei einem schweren Verkehrsunfall starb ein 54-jähriger Pkw-Fahrer aus Füchtorf.
Bild: Darhoven

Nach ersten Erkenntnissen ereignete sich der Unfall gegen 5.35 Uhr. Der 34-Jährige fuhr mit seinem zwei Tonnen schweren Geländewagen auf der Gröblinger Straße in Richtung Füchtorf. In dem Bereich ist eine Höchstgeschwindigkeit von 70 Stundenkilometer erlaubt.

Aus bislang ungeklärter Ursache kam der Wagen eingangs einer Linkskurve in voller Fahrt nach rechts von der Fahrbahn ab. Er fuhr über mehrere hundert Meter durch einen tiefer gelegenen Grünstreifen, ehe er mit der Fahrzeugfront im Erdreich hängenblieb und sich daraufhin über eine Strecke von 100 Meter mehrfach überschlug. Dabei wurde der Fahrer aus dem Auto geschleudert. Er starb an der Unfallstelle.

Den ersten Einsatzkräften von Feuerwehr und Polizei bot sich ein schreckliches Bild als sie an der Unfallstelle eintrafen. Über 350 Meter zog die sich Spur der Verwüstung - von der Stelle, an der der Wagen von der Straße abgekommen war, bis zur Endlage des völlig zertrümmerten Fahrzeugs: Glassplitter, deformierte Fahrzeugteile, herausgerissene Kurvenhinweisschildern, persönliche Gegenstände des Autofahrers und eine Menge aufgewühltes Erdreich.

Suche nach weiteren Beteiligten

Trotz intensiver Reanimierungsversuche durch einen Notarzt und den Rettungsdienst starb der Füchtorfer auf dem Feld. Die Besatzung eines angeforderten Rettungshubschraubers musste unverrichteter Dinge wieder abfliegen.

Da die Einsatzkräfte bei der ersten Begutachtung des Wracks auf der Rücksitzbank einen Kindersitz entdeckt hatten und zu dem Zeitpunkt nicht klar war, ob sich der 54-jährige Füchtorfer allein im Auto befunden hatte, suchten die Feuerwehrkräfte der Löschzüge Sassenberg und Füchtorf das Gelände rund um den Unfallort ab. Sie wollten ausschließen, dass weitere Menschen aus dem Auto geschleudert worden waren. Dabei kam auch eine Wärmebildkamera zum Einsatz. Zusätzliche Unfallbeteiligte wurden nicht gefunden.

Wie es genau zu dem tödlichen Unglück gekommen ist, ermitteln nun Beamte des Verkehrskommissariats der Kreispolizei Warendorf. Für die Zeit der Unfallaufnahme und Bergung des Fahrzeugwracks war die Unfallstelle in beide Richtungen für mehr als zwei Stunden gesperrt. Es entstand ein Schaden von mehr als 35000 Euro.

SOCIAL BOOKMARKS