„Vorfall“ an Schule hat sich nie ereignet
An der Johannesschule, so die Ermittlungen der Polizei, hat kein Unhold sein Unwesen getrieben.

Angeblich hatte sich ein unbekannter Mann auf dem Schulgelände aufgehalten und mehrere Schulkinder auf dem Weg zur ungesicherten Toilette angesprochen. Er wolle den Mädchen niedliche Kätzchen zeigen und habe auch Schokolade für sie dabei. Als Sofortmaßnahme zeigte der Wachdienst und der örtliche Bezirksdienst im Nahbereich der Schule verstärkte Präsenz. Für weitere Verhaltens- und weitergehende Maßnahmen bestand Kontakt zwischen der Schule und der Kriminalprävention der Kreispolizeibehörde. Mit den kriminalpolizeilichen Ermittlungen wurde das zuständige zentrale Kriminalkommissariat beauftragt. „Die Ermittlungen führten zu dem Ergebnis, dass sich der Vorfall so nicht ereignet hatte und eine Gefährdung der Schulkinder zu keiner Zeit vorlag“, heißt es von Seiten der Polizeibehörde. Auf „Glocke“-Nachfrage erläutert Polizeisprecher Hauptkommissar Peter Spahn: „Die Befragung der betreffenden Schülerinnen hat ergeben, dass niemand in der Schule von einem Unbekannten angesprochen wurde.“ Der angebliche Vorfall hatte zu Verunsicherung unter Eltern geführt. Es waren sogar Forderungen nach einer kompletten Umzäunung des Schulgeländes laut geworden.

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