Wenn aus dem Ruderboot ein Butterbrot wird
Gespannt lauschten die Jungen und Mädchen den spannenden Geschichten, die der Autor in den Unterricht mitgebracht hatte.

 Als Kinderbuchautor widmet sich Koller ganz der Leseförderung in Grundschulen. Bei seinen mehr als 300 Lesungen pro Jahr ist er in ganz Deutschland unterwegs. Bereits zum dritten Mal nahm er die Jungen und Mädchen der St.-Nikolausschule mit auf die Reise in seine phantasievolle Welt. Mal lesend, mal lebhaft erzählend und gestikulierend berichtete Koller von Goran, Lisa, Steini und Max, die gemeinsam viele Abenteuer bestehen. Sehr hilfreich dafür ist, dass sie in unterschiedlichen Bereichen einfach super sind. Bis auf Max jedenfalls, aber der bekommt in Teil drei seine Superkraft, wie der Autor schon einmal vorab verriet. Insgesamt sieben Bücher hat Koller bis heute verfasst. Um seine Werke optimal zu vermarkten, hat er seinen eigenen Jofes-Verlag gegründet.

Der verdankt seinen Namen einem kindlichen Buchstabendreher in Kollers Vornamen. Der Autor, der selbst schon im Grundschulalter seine ersten Geschichten schrieb, liebt es, seine Berufung auszuleben. Seinen ersten Beruf aus dem Bereich der Getränkeherstellung hat er vor etlichen Jahren an den Nagel gehängt, als die Schriftstellerei für den Lebensunterhalt ausreichte. Dass es gelegentlich auch Probleme beim Schreiben gibt, gestand der Schriftsteller ein.

 So machte sein Sprachcomputer einmal aus dem Satz „Die Kinder saßen im Ruderboot“ den Satz „Die Kinder saßen im Butterbrot“. Großes Gelächter bei den „Nikoläusen“ war die Folge dieses Geständnisses. Auch bei einem so erfahrenen Autoren klappt es mit dem Zuhören und Schreiben nicht immer. Alle waren sich nach diesem gelungenen Vormittag einig: Die neuen Geschichten der „Spezialisten“ sind super.

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