Wochenende im Zeichen des Wilden Westens
38 Teilnehmer verbrachten das Vater-Kind-Wochenende des Familienzentrums Sassenberg in der evangelischen Jugendbildungsstätte in Nordwalde, ganz im Zeichen des Wilden Westens.

Tipis für Wochenend-Indianer

In der evangelischen Jugendbildungsstätte in Nordwalde wurden sie schon von Stadtjugendpfleger Dirk Ackermann und den beiden Erzieherinnen Laura Blumenthal und Carolin Schacht erwartet. Nachdem die Tipis bezogen waren, stand eine Stärkung in Form eines gemeinsamen Abendessens auf dem Programm.

Gemeinsames Hufeisen bemalen

Den nahe gelegenen Spielplatz nutzen die Teilnehmer, um etwas Zeit miteinander zu verbringen und sich besser kennen zu lernen. Nach der abendlichen Gute-Nacht-Geschichte machten sich die Väter in gemütlicher Runde bekannt und verzierten gemeinsam geschliffene und lackierte Hufeisen.

Basteln und malen für das Western Fort

Am Samstagvormittag wurde gesägt, geklebt, gemalt und geschminkt. Borris Horn hatte die Gestelle für drei große Tipis vorbereitet und Karsten Löppenberg hatte kurzerhand ein ganzes Western Fort aus seinem Bulli gezaubert. Die Mitte des Platzes zierte ein großer Marterpfahl.

Kinder und Väter meistern Prüfung

Am Nachmittag stand dann die große „Indianerprüfung“ auf dem Programm. Bei verschiedenen Disziplinen mussten die kleinen Indianer ihr Können und ihr Geschick im Wald unter Beweis stellen. Bei der anschließenden Schatzsuche kamen dann alle Kinder auf ihre Kosten und die schwere Truhe wurde gemeinsam geborgen. Nach dem anschließenden Grillen versammelten sich aller Krieger am Lagerfeuer und verbrachten den Rest des Abends mit Kuscheln und Geschichten aus längst vergangenen Tagen.

Urkunden und Auszeichnungen

Am Sonntag gab es dann noch die lang ersehnten Hufeisen für die bestandene Indianerprüfung. Die Kinder revanchierten sich mit einer Urkunde für den „besten Papa der Welt“. Bei der letzten gemeinsamen Mahlzeit am Mittag rutschte dann doch der eine oder andere Kopfschmuck von rechts nach links, weil die Köpfe zu schwer und müde waren von den zahlreichen Abenteuern in der weiten Prärie.

Kreativität und Begeisterung

Stadtjugendpfleger Dirk Ackermann ist begeistert von dem Konzept: „Die Vater-Kind-Wochenenden machen einfach unglaublich viel Spaß.“ Insbesondere das Engagement der Väter weiß Ackermann zu schätzen: „Zwischen Bastelkleber und Stichsäge entwickelt sich immer eine unglaubliche Kreativität und Begeisterung. Man könnte meinen, es seien 38 Kinder im Schlepptau. Einfach wundervoll.“

SOCIAL BOOKMARKS