2018 erfolgreiches Veranstaltungsjahr
Dem aktuellen Vorstand des Fördervereins Haus Siekmann in Sendenhorst gehören an (v. li.) Dr. Hans-Georg-Schäfer, Helmut Beckmann, Siggi Thier, Jürgen Krass, Dr. Matthias Sauerland, Martha Daldrup, Annette Löckmann, Klaus Harig, Bernhard Erdmann und Alfons Nordhoff. 

Außer dem Rückblick auf Veranstaltungen und Aktivitäten standen bei der Mitgliederversammlung auch Wahlen auf der Tagesordnung. Neben gesetzten Veranstaltungen wie zum Beispiel dem Neujahrskonzert stellte der Verein ein anspruchsvolles Programm unterschiedlicher Stilrichtungen auf die Beine. Gitarrenfestival, Kabarett und Jazz, Chansons und die Teilnahme am münsterlandweiten Summerwinds-Festival zeigen das breitgefächerte Kulturangebot im Haus Siekmann. Das wirke auch deutlich über die Stadtgrenzen hinaus: Fast 80 Prozent der online reservierten Karten würden von auswärts bestellt. Die Sendenhorster Gäste hingegen bevorzugten noch den Vorverkauf gedruckter Karten an den Vorverkaufsstellen, erklärte Klaus Harig, der für den Internetauftritt des Hauses verantwortlich ist.

Stadt erhöht Zuschuss für Haus Siekmann

Über eine solide Finanzbasis berichtete Franz-Josef Reuscher und übergab damit die Verantwortung an seinen Nachfolger Helmut Beckmann. Allerdings machen die gestiegenen Kosten eine moderate Erhöhung der Eintrittspreise notwendig, sind doch die Reserven des Vereins im vergangenen Jahr erheblich geschmolzen. Um jedem Bürger unabhängig seiner Einkommenssituation den Zugang zu den Kulturveranstaltungen zu ermöglichen, wird der Vorstand ein neues Ermäßigungsmodell erarbeiten.

Bürgermeister Berthold Streffing nutzte die Gelegenheit, dem Verein für dessen Engagement zu danken. Er hatte gute Nachrichten dabei: Der seit Jahren nicht erhöhte städtische Zuschuss ist im Haushaltsplan 2020 nun um 2000 Euro höher angesetzt worden. Zum Baufortschritt des multifunktionalen Anbaus erläuterte er kurz die vermeintlich ruhenden Arbeiten: „Tatsächlich sind auf unsere Ausschreibungen teilweise keine Angebote eingegangen, sodass wir die Anschlussaufträge nicht erteilen konnten.“ Inzwischen sind aber auch diese Aufträge vergeben worden und die Fertigstellung für Ende Februar 2020 geplant.

Der Ausblick auf das Restprogramm 2019 und die Planung 2020 unterstützten jedenfalls die von Bernhard Daldrup nicht ganz ernst vorgetragene Bemerkung, der Förderverein sei der „Brillant im Diadem kommunaler Kulturarbeit“. Für die aktiven Mitglieder wurde es jedenfalls gleich wieder Ernst, denn die nächste Veranstaltung mit Stelios Petrakis und Dimitris Sideris begann nur wenige Stunden später.

Lesen Sie mehr in der „Glocke“ am Dienstag, 5. November 2019.

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