25 Jahre im Dienst der Senioren
Evering
Im Jahr 1995 begann Jeanette Möllmann ihre Arbeit im Sozialen Dienst. Heute feiert sie als Leiterin des Malteserstiftes St. Marien ihr 25-jähriges Dienstjubiläum.
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Eigentlich hatten Belegschaft und Bewohner eine besondere Feierstunde geplant. Doch daraus wurde angesichts der aktuellen Umstände mit weitreichenden Kontakt- und Besuchsverboten – vor allem in Kranken- und Pflegeeinrichtungen – nichts. Dennoch wollen es sich vor allem die Mitarbeiter nicht nehmen lassen, ihrer – derzeit gleichfalls im Homeoffice arbeitenden – Chefin gebührend zu gratulieren:Am heutigen Mittwoch feiert Jeanette Möllmann ihr 25-jähriges Dienstjubiläum.

Begonnen hatte die Diplom-Sozialpädagogin ihre Laufbahn am 1. April 1995 im Sozialen Dienst, dem sie bis ins Jahr 2000 angehörte. Nach der Fortbildung zur Heimleiterin übernahm sie 2000 die Leitung des Malteserstiftes St. Marien. Parallel dazu führte sie von 2008 bis 2019 auch die Einrichtung St. Benedikt in Herbern.

Eine ihrer größten Herausforderungen war in dieser Zeit sicherlich der Neubau des Drensteinfurter Malteserstiftes, der im Oktober 2009 eingeweiht worden war. Während der Bauphase war das Leitungsteam in Containern untergebracht. „Während des Baus, kam es zu einem Erdrutsch, und der Kran musste bewacht werden. Jeanette Möllmann war zu dieser Zeit auf ihrem Klassentreffen und wurde dort von ihrem Mann abgeholt. Dann musste sie die Wache für den Kran organisiert“, heißt es im Bericht des Malteser-Teams, das der „Mutti der Einrichtung“ auch weiterhin alles Gute wünscht. „Bei jedem Sommerfest backt sie Reibeplätzchen und lässt sich diese Aufgabe nur ungern aus der Hand nehmen“, schmunzelt Pflegedienstleitung Agnes Junker.

von Dietmar Jeschke

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